Ich habe diesen Gartenweg aus alten Ziegelsteinen und Flusssteinen angelegt, um eine rustikale, natürliche Optik zu erzielen. Ordnen Sie die Steine ​​einfach in einem zufälligen Muster an und füllen Sie die Zwischenräume mit Zement aus – so erhalten Sie einen robusten, reizvollen Weg, der gut entwässert.

Die Kombination aus alten Ziegelsteinen und runden Flusssteinen gibt jedem Gartenweg einen wunderbar lebendigen, nostalgischen Charme. Bei der Wahl des Fugenmaterials gibt es bezüglich der Entwässerung jedoch eine wichtige Besonderheit zu beachten.

Klassischer Zement oder Mörtel versiegelt die Fugen fest. Dadurch kann Regenwasser nicht direkt durch die Zwischenräume ins Erdreich einsickern, sondern muss gezielt über die Oberfläche abgeleitet werden.

Worauf es bei Zement- vs. Sandfugen ankommt

  • Feste Zementfugen (Oberflächenentwässerung): Damit sich nach einem Regenguss keine Pfützen bilden, benötigt ein fester Weg ein leichtes Oberflächengefälle von ca. 1–2 % zu den Seiten hin, damit das Wasser ins angrenzende Beet abfließt. Wichtig ist hier ein stabiler Unterbau aus Schotter oder Kies: Da Zement unflexibel ist, würde sich der Weg bei Bodenfrost ohne dränierende Schicht leicht anheben und die Fugen könnten aufplatzen.
  • Wasserdurchlässige Fugen (Direkte Versickerung): Soll das Wasser tatsächlich direkt zwischen den Steinen im Boden versickern, wählt man am besten ein Brechsand-Splitt-Gemisch oder modernen wasserdurchlässigen

    Pflasterfugenmörtel (auf Kunstharzbasis). Dieser wird fest und spülfest wie Zement, bleibt porenreich genug, um Wasser durchzulassen, und verhindert gleichzeitig lästigen Unkrautwuchs.

Tipp für die Verarbeitung: Wenn mit Zement gearbeitet wird, wischen Sie die Steine kurz nach dem Einkehren und Festwerden des Mörtels mit einem feuchten Schwamm gründlich ab. So entfernen Sie den Grauschleier und die warmen Farbtöne der alten Ziegel sowie die Zeichnung der Flusssteine kommen perfekt zur Geltung.

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