Ich lege unter der Veranda einen Hängegarten an, mit der Idee, den Wohnbereich zu verschönern und eine Vielfalt an Pflanzen anzubauen.

Ein Hängegarten unter der Veranda nutzt den vertikalen Raum ideal aus und schafft einen fließenden, grünen Übergang zwischen Haus und Garten. Damit das Projekt sowohl optisch als auch praktisch ein voller Erfolg wird, machen ein paar kleine Details den Unterschied.

Bei den Lichtverhältnissen lohnt es sich, gezielt auf schattentolerante Arten zu setzen, da direkt unter dem Verandadach meist nur knappes oder gefiltertes Sonnenlicht ankommt. Pflanzen wie Farne, Fuchsien, Buntnesseln oder auch Hänge-Erdbeeren und schattenliebende Kräuter wie Minze, Waldmeister oder Petersilie fühlen sich an solchen Plätzen besonders wohl.

Für die Befestigung und Statik gilt: Nasses Pflanzsubstrat in Hängeampeln oder Kästen wird überraschend schwer. Schraubhaken verankerst du am besten direkt in den tragenden Holz- oder Stahlbalken der Verandakonstruktion. Ein luftig-leichtes Substrat mit Kokosfasern oder Perlite hilft zusätzlich, das Gewicht zu reduzieren.

Ein extrem praktisches Detail ist der Abtropfschutz: Damit überschüssiges Gießwasser nicht unkontrolliert auf den Sitzbereich oder den Verandaboden tropft, bieten sich Töpfe mit integriertem Wasserspeicher, fest eingeklinkte Untersetzer oder eine dezent aufgehängte Auffangrinne unter der Pflanzenreihe an.

Planst du vor allem einen üppigen Blickfang mit Blüh- und Blattpflanzen, oder möchtest du dort ein vertikales Kräuter- und Naschregal für die Küche anlegen?

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