Das ist das ultimative Heimwerker-Erfolgserlebnis: Wenn aus spöttisch beäugtem „Abfall“ ein stabiles, durchdachtes Gewächshaus entsteht, das keinen Cent zu viel gekostet hat. Palettenholz wird oft gewaltig unterschätzt – dabei ist das Holz für enorme Lasten ausgelegt und bietet als Rahmenelement eine unschlagbare Basis.
Wer mit Paletten baut, holt sich gleich ein paar entscheidende Vorteile in den Garten:
- Eingebaute Windstabilität: Die massiven Eckklötze und Querbretter verleihen dem Unterbau eine Verwindungssteifigkeit, die so manchem leichten Gewächshaus-Bausatz aus dem Baumarkt weit überlegen ist.
- Isolierender Wandsockel: Werden die unteren Palettenbereiche verkleidet oder als kleine Pflanzfächer genutzt, schützen sie das Innere am Boden effektiv vor kaltem Wind und Bodenfrost.
- Einfache Montage: An der Holzkonstruktion lassen sich Halterungen, automatische Fensteröffner, Regale oder Rankgitter ohne Spezialwerkzeug direkt mit einfachen Holzschrauben verankern.
Achte beim Verbauen von Paletten im Gewächshausbereich nur stets darauf, dass sie den HT-Stempel (Heat Treated / hitzebehandelt) tragen und nicht chemisch imprägniert sind, damit bei Feuchtigkeit keine Schadstoffe an die Nutzpflanzen abgegeben werden.
Hast du für das Dach und die Wände gebrauchte Fensterflügel upcycelt oder auf eine robuste Gewächshausfolie gesetzt?