Hängende Pflanzenkörbe: Mehr Farbe und Struktur für kleine Räume
Ein hängender Pflanzenkorb ist eine wunderbare Möglichkeit, Farbe und Struktur auf Augenhöhe zu bringen – selbst in kleinsten Räumen. Hängende Gefäße heben Pflanzen vom Boden ab, schaffen eine dynamische Dimension und lassen Balkone, Terrassen oder kleine Gärten optisch größer wirken. Doch hängende Pflanzgefäße sind weit mehr als nur Blumenampeln.
Sie lassen sich mit sukkulenten Pflanzen, strukturierten Blättern oder dekorativen Beeren und Moosen gestalten. Wichtig ist, dass diese Pflanzen schneller austrocknen als Bodenpflanzen, daher ist hochwertige Blumenerde, Langzeitdünger und regelmäßiges Gießen essenziell.
- Klare Sicht

Ein klassischer Drahtkorb mit Kokosfasereinlage wird mit Surfinia Deep Red und Giant Purple Petunien zu einem echten Hingucker.
Kombiniert mit zweifarbigen Calibrachoa in Gelb-Rot und Orange-Rot sowie herabhängenden Dichondra repens entsteht ein lebendiges Farbspiel.
- Moosige Galerie

12 bis 16 Zoll breite Drahtkörbe mit eingeweichtem Moos auslegen. Für eine herbstliche Optik eignen sich gelbe Chrysanthemen, violette Astern, zweifarbige Stiefmütterchen und rosafarbene Calluna. Grüne oder rote Heuchera sowie chartreusefarbene Abelien setzen zusätzliche Akzente.
Tipp: Eine Kombination aus zwei blühenden Pflanzen und einer Blattpflanze sorgt für Harmonie.
Für herbstlichen Charme können dekorative orangefarbene Beerenzweige eingearbeitet werden. An einem halbschattigen Platz aufhängen und regelmäßig gießen.
- Hängende Pracht am Eingang

Eine hängende Pflanzenschale verschönert Eingangsbereiche oder überdachte Sitzplätze. Hier eignen sich Begonien „Prelude Pink“, magentafarbene Elatior-Begonien, goldene Kriechzinnien und bunter Efeu.
- Sukkulenten-Zauber

Hängende Pflanzgefäße lassen sich mit Sukkulenten kombinieren. Callisia repens, eine halb sukkulente Pflanze, ist ideal als Haustür-Dekoration. In gut durchlässige Kakteenerde pflanzen und das Substrat vor dem erneuten Gießen vollständig trocknen lassen. Ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung ist ideal.
- Pflanzen ohne Dach aufhängen

Kein Dachvorsprung zum Aufhängen vorhanden? Kein Problem! Hirtenhaken aus dem Gartencenter sind eine praktische Alternative.
Sie eignen sich als Blickfang im Garten oder neben der Haustür. Rote Begonien in blauen Töpfen sorgen für besondere Akzente.
- Pflege-Tipps für hängende Pflanzgefäße

Damit hängende Pflanzen gesund und kräftig wachsen, beachten Sie folgende Tipps:
- Erde: Hochwertige, gut durchlässige Blumenerde verwenden und vor dem Pflanzen einen Langzeitdünger einarbeiten.
- Wasser: Täglich gießen, besonders an heißen Tagen. Die Feuchtigkeit mit einem Fingerprüfungstest oder durch das Gewicht des Korbs kontrollieren.
- Düngen: Alle zwei Wochen Flüssigdünger verwenden. Größere Körbe benötigen unter Umständen zwei Düngergaben pro Woche.
- Standort: Den Korb an einem passenden Platz aufhängen – sonnig, halbschattig oder schattig, je nach Pflanzenart.
- Blühtenpflege: Regelmäßig verblühte Blüten entfernen, um neue Blütenbildung anzuregen.
- Aufhängung: Robuste Haken wie Schraubhaken oder J-Haken verwenden, besonders für schwerere Gefäße. Alternativ eignen sich Hirtenhaken.
- Farbspiel mit Struktur

Nutzen Sie die besondere Optik von Blattpflanzen, um ein einzigartiges Arrangement zu schaffen. Begonien, Coleus, Caladium, Purpurglöckchen, Fuchsien, Lobelien und Spornblumen bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Beispiel ist die Kombination aus silber-lavendelfarbenem Begonia trex ‘First Blush’ und goldgetöntem Spornblümchen (Plectranthus ciliatus ‘Troy’s Gold’), die an schattigen Standorten besonders gut zur Geltung kommt.
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