Vorgarten mit einem schönen, umweltfreundlichen Garten

Shaker Heights ist eine historische Gemeinde in Ohio, die für ihre stattlichen Häuser, prächtigen Bäume und weitläufigen Rasenflächen bekannt ist. Doch in einer Seitenstraße bietet sich ein Anblick, der in den meisten Städten selten ist: eine Seilschaukel, die an den Ästen einer uralten Ulme hängt. Kinder aus der Nachbarschaft kommen von weit her, um sich daran zu erfreuen, umgeben von etwas ebenso Seltenem in dieser gepflegten Nachbarschaft: einer üppigen Gartenlandschaft voller Leben und ökologischem Wert.

Die Hausbesitzer Dell und Lou Salsa legen großen Wert auf die kleinen Dinge, die für ihre Gemeinde und den Planeten wichtig sind.

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Als die Wurzeln einer großen Ulme ihre asphaltierte Einfahrt anhoben und ihre schmale Veranda zu bröckeln begann, sahen sie die Möglichkeit, eine umweltfreundliche Landschaft zu gestalten, die ihr Leben und ihre Gemeinde verbessern würde. Da sie wussten, dass unser Designbüro beides leisten konnte, baten sie uns um Hilfe.

1. Durchdachte Designelemente verbinden das Haus mit dem Garten, der Gemeinschaft und dem Ökosystem

Unterhalb der Schaukel haben wir einen schlichten, kreisförmigen grünen Rasenteppich angelegt, ein wesentliches Symbol von Shaker Heights.

Dieser wurde nun verkleinert, hervorgehoben und mit einer Mischung langsam wachsender Arten bepflanzt, die Schatten vertragen und weniger Mähen, Wasser und Dünger benötigen als ein typischer Rasen. Der Rasen ist von überwiegend einheimischen Pflanzen umgeben. Die neu gestaltete Auffahrt ist wasserdurchlässig und führt sanft um die Ulme herum, wodurch die Sicht in den Hinterhof eingeschränkt wird und die Wurzeln des Baumes ungehindert wachsen können.

Auch der Gehweg vor dem Haus wurde verlegt, um das Straßenbild einladender zu gestalten. Anstatt zur Einfahrt zu führen, verbindet er nun den öffentlichen Gehweg mit einer neuen Veranda und einem Sitzbereich – einem halbprivaten Nest, in dem Del und Lou ihre Nachbarn beobachten und mit ihnen interagieren können – oder auch nicht.

2. Sorgfältiges Regenwassermanagement ist ein Schlüsselelement

Eine nachhaltige Landschaftsgestaltung, insbesondere eine auf Permakultur basierende, berücksichtigt stets den Niederschlag.

Umweltbewusste Designer haben sich an der Natur orientiert und Wege gefunden, Wasserverluste zu verhindern und das Beste daraus zu machen. Wie viel benötigen die von uns ausgewählten Pflanzen? Wie können wir diese Ressource verlangsamen, einfangen und effektiv nutzen, anstatt sie als Abfall zu behandeln?

Wie kaum jemand vermuten würde, dient die neu gestaltete „Veranda“ nicht nur den Menschen; sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Regenwassermanagementsystems.

Regen fällt durch offene Dachsparren auf den Blausteinboden, dessen Vorderkante durchlässig ist und Wasser durchsickern lässt. Wasser, das nicht in den Boden einsickert, wird über ein einfaches Entwässerungssystem in einen nahegelegenen Regengarten geleitet.

3. Gemischte Pflanzungen bieten Nahrung, sind wertvoll für die Tierwelt und mehrjährig interessant

Die Salsa-Landschaft ist so gestaltet, dass sie sowohl den Menschen als auch dem Planeten zugutekommt. Während Shaker Heights traditionell mindestens 70 % eines Grundstücks mit ordentlich gemähtem Rasen vorschreibt, wächst das Interesse an der Nachhaltigkeit, die Salsa fördern möchte. Sie sind begeistert, einen der spektakulärsten Gärten der Nachbarschaft zu haben. Neugierigen Fans erklären sie, wie ihre elegante und farbenfrohe Permakulturlandschaft die erstaunlichen Ökosysteme der Natur unterstützt.

Pflanzen müssen schön sein; sie müssen Mehrwert und Funktion bieten. Essbare Pflanzen erfreuen Familien und werden mit Nachbarn und Wildtieren geteilt. Die Sauerkirsche „Montmorency“ (Prunus „Montmorency“, Zonen 4–7) und die Felsenbirne (Amelanchier × grandiflora, Zonen 4–9) sind geeignete Bäume für diesen kleinen Standort. Zu den fruchttragenden Sträuchern gehören Black Tower™ Holunder (Sambucus nigra „Eiple 1“, Zonen 5–8), Honigbeeren (Lonicera caerulea subsp. comtsatica, Zonen 2–7) und rot blühende Johannisbeeren (Ribes sanguineum, Zonen 6–9) sowie Kulturheidelbeeren im Regengarten.

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