Für diejenigen, die auch in kalten Klimazonen frühe, reichliche und konstante Ernten wünschen , ist das Thermosgewächshaus eine der effektivsten Lösungen.
Obwohl die Konstruktion komplexer ist als die eines klassischen Gewächshauses, sind seine Vorteile – hervorragende Wärmedämmung und geringerer Energieverbrauch – bemerkenswert.
❄️ Was ist ein Thermosgewächshaus?
Es handelt sich um ein halb vergrabenes Gewächshaus , das die konstante Bodentemperatur in 1,5–2 Metern Tiefe (ca. 7–12 °C das ganze Jahr über) ausnutzt.
Seine Wände sind gut isoliert und das Dach besteht aus doppeltem Polycarbonat, um die Wärme zu speichern und ein gutes Eindringen des Sonnenlichts zu gewährleisten.

📍 Schritt 1: Standort auswählen
Da es sich bei dem Thermosgewächshaus um eine feste und langlebige Konstruktion handelt, kann es später nicht mehr verschoben werden.
Wählen Sie ein Feld aus:
- Den ganzen Tag über gut beleuchtet (vermeiden Sie Bereiche, die durch Gebäude oder Bäume beschattet werden).
- Nach Westen und Osten ausgerichtet , um das Sonnenlicht optimal einzufangen.
⛏️ Schritt 2: Das Loch (die Gruben) graben
- Mindesttiefe: 2 Meter
- Empfohlene Breite: max. 5 Meter (für Stabilität)
- Länge: beliebig
Machen Sie die vertikalen Wände so gerade wie möglich, um den Aufbau der Gewächshauswände zu erleichtern.

🧱 Schritt 3: Gießen des Fundaments und Bauen der Wände
- Gießen Sie ein Stahlbetonfundament entlang der Kontur der Grube.
- Lassen Sie Verstärkungsvorsprünge zur Befestigung der oberen Struktur.
- Das Mauerwerk besteht aus isolierten Thermoblöcken oder klassischen Blöcken + Isolierung.
- Die Höhe der Wände über dem Boden muss mindestens 50 cm über der maximalen Schneegrenze in Ihrer Region liegen.
- Füllen Sie alle Lücken mit Polyurethanschaum für eine perfekte Isolierung .
💡 Tipp: Um die Temperatur auch in den kalten Monaten konstant zu halten, kann eine Fußbodenheizung mit Kabeln in den Estrich integriert werden.

🏗️ Schritt 4: Das Dach bauen
- Zum Einsatz kommen ein geschweißter Metallrahmen oder antimykotisch behandelte Holzbalken .
- Wählen Sie für die Abdeckung zweischichtiges Polycarbonat (mit einer Luftkammer dazwischen) – es speichert die Wärme, lässt aber Licht durch.
- Sichern Sie die Verbindungsstellen mit speziellem Klebeband, um Wärmeverlust zu vermeiden.
🔺 Dachformen können sein:
- rund,
- in zwei Gewässern,
- am Hang – je nach Vorlieben und klimatischen Bedingungen.
💧 Schritt 5: Ausstattung des Gewächshauses
🌡️ Wichtige Systeme:
- Heizung : Fußbodenheizung oder Heizlüfter
- Bewässerung : Tropfsystem (Austrocknen des Substrats vermeiden )
- Zusätzliche Beleuchtung : für Winter- oder exotische Pflanzen
- Wasserflaschen/-fässer – nehmen tagsüber Wärme auf und geben sie nachts ab
🌱 Die Vorteile eines Thermosgewächshauses
✅ Frühe Ernten (3–4 Wochen früher)
✅ Möglichkeit zum Anbau exotischer Pflanzen (Ananas, Zitrusfrüchte usw.)
✅ Reduzierung der Heizkosten in der kalten Jahreszeit
✅ Stabiles Mikroklima, ideal für Tomaten, Paprika, Salate, Blattgemüse
✅ Hervorragender Schutz vor Wind, Frost und Dürre
⚠️ Achtung:
- Bauen Sie das Gewächshaus nicht auf sumpfigem oder versickerungsgefährdetem Gelände.
- Sorgen Sie für ausreichende Belüftung – Sie können Lüftungsschlitze oder Ventilatoren installieren.
- Vergessen Sie nicht, die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren – ein Überschuss kann Pilzkrankheiten begünstigen.
- Vermeiden Sie im Sommer eine Überhitzung – bringen Sie bei Bedarf Verdunklungsvorhänge an .
🧰 Kosten und Nachhaltigkeit
Das Thermosgewächshaus ist eine langfristige Investition.
Zwar sind die Anschaffungskosten höher als bei einem klassischen Gewächshaus, doch aufgrund der Energieeinsparungen und Erträge ist es bereits ab dem ersten Jahr rentabel .
🌿 Fazit
Wenn Sie ein Gewächshaus wünschen, das das ganze Jahr über effizient funktioniert, Ihre Pflanzen schützt und Ihnen unabhängig von der Jahreszeit reiche Ernten beschert, ist ein Thermosgewächshaus die ideale Wahl . Der Bau kann eine Herausforderung sein, aber die Ergebnisse sind die Mühe wert.