Frisch gepflanzte Sträucher im Garten sind besonders anfällig für Schäden durch Kaninchen und andere Nagetiere. Junge Triebe und Rinden gehören zu ihren Lieblingsspeisen – und ohne Schutz kann das Wachstum der Pflanzen stark beeinträchtigt werden. Deshalb lohnt es sich, gleich beim Einpflanzen eine sichere Barriere zu schaffen, die Ihre Sträucher zuverlässig schützt.
Eine bewährte Methode ist der Einsatz von Drahtgeflecht mit 25 mm Maschenweite. Schneiden Sie das Gitter so zu, dass es etwa ein Drittel breiter ist als der Pflanztopf aus der Gärtnerei. Anschließend wird es um die Pflanze gestellt und an einem stabil eingeschlagenen Pfahl befestigt. Auf diese Weise entsteht ein sicherer Schutzring, der verhindert, dass Kaninchen an die empfindlichen Teile des Strauches gelangen.
Damit die Konstruktion stabil bleibt, sollten Sie das Drahtgeflecht zusätzlich am Boden sichern. Verwenden Sie dazu U-förmige Drahtklammern und fixieren Sie das Gitter an mindestens drei Punkten. So bleibt die Barriere auch bei Wind oder beim Buddeln der Tiere standhaft.
Dieser einfache Schutz ist nicht nur effektiv, sondern auch langlebig. Drahtgeflecht kann viele Jahre halten und bietet den Pflanzen genügend Zeit, um kräftige Wurzeln und eine widerstandsfähige Rinde zu entwickeln. Sobald der Strauch stark genug ist, kann die Barriere entfernt werden.
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