Die Fensterbank ist nicht mehr kalt und es zieht nicht mehr aus den Fugen: So habe ich das Problem gelöst

Viele Hausbesitzer denken, dass moderne Kunststofffenster automatisch vor Zugluft schützen. Doch das ist nicht immer der Fall. Der Grund liegt oft am kalten Fensterbrett, dessen Temperatur bis zu 10–12 Grad niedriger als die Raumtemperatur sein kann. Dadurch entsteht ein spürbarer Luftzug, der das Raumklima deutlich verschlechtert.

Zuerst versuchte ich, das Problem mit Silikon-Dichtmasse zu lösen. Ich füllte alle Fugen und kleinen Öffnungen, wodurch sich der Luftzug zwar verringerte, doch im Zimmer blieb es weiterhin unangenehm kalt. Deshalb entschloss ich mich zu einer gründlicheren Sanierung, obwohl ich keinerlei Erfahrung mit solchen Arbeiten hatte.

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Als ich den äußeren Fensterbank-Ablauf entfernte, machte ich eine erstaunliche Entdeckung: Unter dem Profil befanden sich fast keine Dichtmaterialien. Stattdessen gab es zahlreiche Hohlräume, durch die die kalte Luft direkt ins Zimmer drang. Eine einzelne Schaumspur diente offenbar nur als Befestigung und nicht als Isolierung. Also musste ich hier dringend nachbessern.

Ich reinigte den Bereich gründlich mit einer harten Bürste, fegte Zementreste in die Ritzen und saugte alles mit dem Staubsauger ab. Danach füllte ich sämtliche Hohlräume unter dem Profil mit Montageschaum und dichtete die Spalte zwischen den Wänden ab. Auch wenn ich etwas zu viel Schaum verwendete, passte der Ablauf anschließend perfekt und ließ sich problemlos wieder anschrauben.

Schon drei Tage später zeigte sich der Erfolg: Der Fensterbank war nicht mehr kalt, die Temperatur entsprach fast der Raumwärme, und von Zugluft war nichts mehr zu spüren. Mit etwas Geduld und wenigen Materialien lässt sich also auch ohne Fachmann eine spürbare Verbesserung erzielen.

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