Das tun Sie morgens für einen besseren Gallenfluss: 4 Tipps vom Neurologen zur Aktivierung der Gallenblase

Viele Menschen glauben, Galle sei unnötig und verursache nur Probleme. Doch das stimmt nicht. Galle erfüllt eine ganze Reihe lebenswichtiger Funktionen, nicht nur bei der Verdauung, sondern beeinflusst den gesamten Körper. In erster Linie wirkt sie auf Fette und zerlegt sie in einfachere Verbindungen, die leicht aufgenommen werden können.

Darüber hinaus sorgt die Galle für die normale Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Sie reguliert die Darmfunktion und sorgt für eine aktivere Darmtätigkeit. Dadurch stagniert die Nahrung nicht und Gärung und Fäulnis werden verhindert.

Auch ihre schützenden Eigenschaften müssen berücksichtigt werden. Galle wirkt antimikrobiell und hilft, pathogene Mikroflora zu neutralisieren und ihr Wachstum zu hemmen. Störungen in ihrer Produktion oder ihrem Fluss erhöhen daher direkt das Risiko für entzündliche Erkrankungen in vielen Organen. Doch warum treten solche Störungen auf? Der Neurologe und Chiropraktiker Alexander Leden erklärt.

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Das Problem kann in den Gallengängen selbst oder in der Leber, dem Organ, das die Galle produziert, liegen. Auch die Gallenblase, die als Speicher dient, oder andere Systeme, insbesondere der Darm, können betroffen sein.

Gründe für Verstöße sind:

  • angeborene Anomalien;
  • Vergiftung mit giftigen Substanzen;
  • übermäßiger Verzehr von fetthaltigen Lebensmitteln;
  • sitzende Lebensweise;
  • Stagnation von Blut und Lymphe;
  • mechanische Verletzungen;
  • Steinbildung;
  • Übergewicht.

Auch Hormonstörungen, Schwangerschaften und altersbedingte Veränderungen spielen eine wichtige Rolle. Die größte Aufmerksamkeit gilt jedoch der Leber: Wird sie zu stark beansprucht, treten schnell Probleme auf.

Das Vorliegen von Verstößen kann durch folgende Anzeichen angezeigt werden:

  • Schmerzen oder Schweregefühl im rechten Hypochondrium;
  • Bitterkeit im Mund, unangenehmer Geschmack, häufiges Aufstoßen;
  • Dyspepsie und Verdauungsstörungen;
  • Blähungen;
  • heller Stuhl und dunkler Urin;
  • ständige Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein;
  • Hautausschläge und Hautveränderungen.

Nur ein Spezialist kann eine genaue Diagnose stellen. Darüber hinaus können bei einer Person mehrere Risikofaktoren vorliegen: Übergewicht, ungesunde Gewohnheiten und übermäßiger Verzehr von fetthaltigen Lebensmitteln. All dies schafft den idealen Nährboden für die Entwicklung schwerwiegender Probleme nicht nur der Gallenblase, sondern auch anderer Organe.

Die beste Verteidigung ist Prävention. Dafür sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Es genügt, einfache und leicht verständliche Regeln zu befolgen.

1. Stress minimieren.
Nervöse Anspannung löst eine starke hormonelle Reaktion aus, die den Körper stark belastet. Während kurzfristige Stresssituationen beherrschbar sein können, kann chronischer Stress verheerende Folgen haben. Es ist zwar unmöglich, Stress vollständig zu vermeiden, aber es ist möglich, seine Auswirkungen zu reduzieren: Versuchen Sie, sich von negativen Gedanken zu lösen und darüber zu sprechen, auch wenn Sie nicht in der Nähe sind.

2. Beginnen Sie Ihren Morgen mit warmem Wasser.
Oft weckt uns der schrille Wecker, wir greifen sofort zum Handy und beschränken unser Frühstück auf Kaffee und etwas Süßes. All das versetzt den Körper in Stress. Besser ist es, nach dem Aufwachen beruhigende Musik zu spielen und ein Glas warmes Wasser zu trinken. Das kurbelt die Verdauung sanft an und hilft Ihnen zu entscheiden, ob Sie frühstücken möchten oder nicht.

3. Machen Sie eine Bauchmassage.

Diese Massage wird oft bei Kindern angewendet, um Blähungen zu behandeln, ist aber auch für Erwachsene von Vorteil. Legen Sie sich auf den Rücken, beugen Sie die Knie, stellen Sie die Füße flach auf den Boden und massieren Sie Ihren Bauch mit sanften, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn. Beginnen Sie mit sanften Bewegungen und steigern Sie die Intensität allmählich. Wichtig ist, es nicht zu übertreiben, insbesondere in den ersten Sitzungen.

4. Achten Sie auf Ihre Ernährung.
Vermeiden Sie es, Ihren Magen zu überlasten, weder morgens noch tagsüber. Das Frühstück sollte nahrhaft sein, aber das bedeutet nicht, dass es nur Pommes oder Fast Food gibt. Achten Sie am besten auf ein ausgewogenes Verhältnis von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten, wobei komplexe Kohlenhydrate bevorzugt werden sollten. So bleiben Sie länger satt und vermeiden übermäßiges Essen.

Idealerweise hilft Ihnen ein Ernährungsberater bei der Erstellung einer Diät, da jeder Mensch seine eigenen Besonderheiten haben kann, zum Beispiel Diabetes.

Vergessen Sie nicht, sich körperlich zu betätigen. Bewegung verbessert die Blut- und Lymphzirkulation und trägt dazu bei, alle Körperzellen mit Nährstoffen zu versorgen.

⚠️ Wichtig: Diese Informationen dienen nur zu Informationszwecken. Bitte konsultieren Sie im Einzelfall einen Arzt.

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