Im Herbst gepflanzter Senf vernichtet in der nächsten Saison das Unkraut.

Viele Menschen wissen es nicht, aber Senf ist ein hervorragender Gründünger. Er kann den Boden von Unkraut befreien, seine Nährstoffe verbessern und sogar seine Struktur verbessern.

Senf ist außerdem ein hervorragender Reiniger für Phosphatdünger, die sich nur schwer auflösen lassen.

Das Wurzelsystem dieser Gründüngung enthält außerdem viel Stickstoff, der ein gutes Wachstum und eine gute Entwicklung der Pflanzen fördert.

Aufgrund der flächendeckenden Verbreitung des Senfs wirkt er unkrautunterdrückend, bringt aber im verrotteten Zustand nach dem Winter allen Kulturpflanzen enorme Vorteile.

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Alle Vorteile von im Herbst gepflanztem Senf:

  • Vernichtet Kraut- und Knollenfäule, Fäule und Schorf im Boden;
  • Beseitigt Apfelwickler, Schnecken und Drahtwürmer von Ihrem Grundstück;
  • Unterdrückt Unkraut;
  • Wenn sich Stickstoff ansammelt, verhindert er die Auswaschung des Bodens.
  • Es entsteht eine Schicht fruchtbaren Mulchs, die den Boden vor dem Einfrieren schützt.

Senf ist auch eine ausgezeichnete Honigpflanze.

Im Frühjahr wird es manchmal zwischen Kartoffelbeeten, Weinbergen, Obstbäumen und Bohnenbeeten gepflanzt, um diese vor schädlichen Insekten zu schützen.

Wie man Senf anbaut

Senfpflanzen sind sehr anspruchslos und vertragen kurzfristige Fröste bis -5 Grad.

Säen Sie in Reihen mit einem Abstand von 20 cm, mindestens 10–15 cm zwischen den Pflanzen innerhalb der Reihe und einer Tiefe von 1–1,5 cm, je nach Bodenart. Die Pflanzen keimen innerhalb von drei bis fünf Tagen nach der Aussaat.

Wann sollte man im Herbst Senf säen?

Die Aussaat erfolgt nach der Ernte von Kartoffeln, Rüben, Getreide und anderen Feldfrüchten. Senf wird oft vor dem Winter ausgesät, um einen frühen Start zu gewährleisten.

Um dies zu erreichen, erhöhen Sie die Pflanztiefe und verschieben Sie die Aussaat auf einen späteren Zeitpunkt, kurz vor dem Frost. Lassen Sie die Pflanzen bis zum Frühjahr 5–6 Monate lang ungestört.

Lassen Sie den Senf nicht grob werden und blühen. Er sollte in der fünften bis siebten Woche geschnitten werden. Vergraben Sie ihn dann in der Erde und fügen Sie etwas alten, wurmreichen Kompost hinzu.

Sie können den gemähten Senf mit einer Lösung aus speziellen Mikroorganismen gießen, die ihn schnell in Humus umwandeln.

Zur Bodensanierung empfiehlt es sich, Senfpflanzen mit verschiedenen Gründüngungsarten zu kombinieren, um den Boden besser mit anderen nützlichen Substanzen zu sättigen.

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