Eine einfache Möglichkeit, mit einem Bohrhammer einen schmalen Graben auszuheben. Geschwindigkeiten von bis zu 40 Metern pro Tag.

Wenn es nicht möglich ist, einen Graben mit Maschinen – beispielsweise einem Traktor-Grabenfräse – auszuheben, muss man es auf die altmodische Art mit einem Spaten tun. Allerdings ist ein Graben so breit wie ein Standard-Spatenblatt nicht immer nötig, und das Graben in dieser Tiefe von Hand ist ziemlich mühsam. Für solche Fälle gibt es spezielle Entwässerungsspaten – sie sind schmaler und haben ein verlängertes Blatt, mit dem man schmale Gräben mit weniger Kraftaufwand ausheben kann.

Der Einsatz eines Bohrhammers zur Erleichterung von Aushubarbeiten kann eine interessante Lösung sein. Dies gilt insbesondere bei dichtem, steinigem oder trockenem, hartem Boden. Unter solchen Bedingungen ist ein herkömmlicher Spaten nutzlos, ein elektrischer Abbruchhammer oder ein leistungsstarker Bohrhammer mit Spatenaufsatz hingegen kann den Prozess deutlich beschleunigen. Selbstverständlich lässt sich auch bei dieser Methode manuelle Arbeit nicht vollständig vermeiden – lockerer Boden muss weiterhin mit einem Spaten aus dem Graben entfernt werden. Dies führt außerdem zu einer relativ breiten Baugrube.

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Eine weitere Möglichkeit, einen leistungsstarken Bohrhammer einzusetzen, besteht darin, den Boden mit einem Erdbohrer vorzulockern. Idealerweise sollte diese Arbeit von zwei Personen durchgeführt werden: Eine Person lockert den Boden mit dem Bohrhammer, während die andere ihn mit einem speziellen Eimer aushebt, dessen Durchmesser dem des Erdbohrers entspricht oder etwas kleiner ist. Falls Sie keine zweite Person zur Verfügung haben, können Sie die Arbeit auch alleine erledigen – dies beeinträchtigt die Arbeitsgeschwindigkeit nicht wesentlich.

Der Arbeitskübel besteht aus einem verschweißten Rohr und ermöglicht so komfortables Arbeiten im Stehen. Mit dieser Methode lässt sich ein Graben von bis zu 70 Zentimetern Tiefe – der üblicherweise für die Verlegung von Elektrokabeln empfohlenen Tiefe – schnell und relativ einfach ausheben. Für Wasserleitungen im Sommer genügt eine geringere Tiefe, da kein Frostschutz erforderlich ist.

Es ist wichtig, das Kabel oder Rohr zu schützen. Bedecken Sie das Kabel nach der Verlegung mit einer 5–10 cm dicken Erdschicht und legen Sie anschließend Ziegelsteine ​​entlang der gesamten Grabenlänge darauf. Diese einfache Maßnahme kann die Versorgungsleitungen zukünftig schützen: Sollten Sie beim Bohren oder Graben versehentlich auf ein Kabel stoßen, stößt der Bohrer oder die Erdbohrmaschine auf die Ziegelsteine ​​und verhindert so Beschädigungen.

Diese Methode hat jedoch auch Nachteile. Ist der Boden nass und lehmhaltig, setzt sich der Lehm an Erdbohrer und Schaufel fest und wickelt sich um die Anbauteile, was den Vorgang erheblich verlangsamt. Die Reinigung des Werkzeugs ist unter solchen Bedingungen zeitaufwendig und arbeitsintensiv, weshalb diese Methode bei lehmigen Böden weniger praktikabel ist. Trotzdem bleibt der Einsatz eines Bohrhammers mit Erdbohrer bei trockenen oder steinigen Böden eine der effektivsten Methoden, um ohne schweres Gerät einen Graben auszuheben.

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