Millionen Menschen weltweit leiden an einer Fettlebererkrankung, die oft schleichend und ohne Vorwarnung auftritt. Man muss nicht einmal übergewichtig sein, um daran zu erkranken. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können gleichermaßen betroffen sein. Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen Übergewicht, erhöhte Triglycerid- oder LDL-Cholesterinwerte, Diabetes oder Prädiabetes, Bluthochdruck und der Verzehr vieler verarbeiteter Lebensmittel – also der abgepackten Produkte, die man in Supermärkten in den mittleren Regalen findet, wie Weißbrot und zuckerhaltige Frühstücksflocken.
Unsere Leber ist ein unglaublich fleißiges Organ, das unzählige Aufgaben erfüllt, um uns gesund zu erhalten. Sie filtert unser Blut und sorgt so für dessen Reinheit. Sie produziert Galle, die für die Fettverdauung im Dünndarm unerlässlich ist. Außerdem scheidet sie Substanzen wie Bilirubin, Cholesterin, Hormone und sogar Medikamente aus. Darüber hinaus reguliert sie den Stoffwechsel von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten, speichert Glykogen als Energiereserve und hält Vitamine und Mineralstoffe zurück. Sie produziert sogar wichtige Proteine wie Albumin und Gerinnungsfaktoren.
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Wenn Sie vermehrt Gewicht im Bauchbereich ansetzen, handelt es sich wahrscheinlich um viszerales Fett, das Ihre Organe, einschließlich der Leber, umgibt. Dieses Fett wirkt entzündungsfördernd und kann im ganzen Körper Probleme verursachen. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Abnehmen haben, unter anhaltenden Magen-Darm-Problemen oder Verdauungsbeschwerden leiden oder sich ständig müde fühlen, könnte eine Fettleber die Ursache sein.
Wir leben in einer schnelllebigen Welt, und es ist leicht, zu verarbeiteten Kohlenhydraten zu greifen. Wenn unsere Leber und Muskeln kein Glykogen mehr speichern können, werden diese Kohlenhydrate in Fett umgewandelt. Dieses überschüssige Fett lagert sich dann in der Leber und in unseren Fettzellen ab, insbesondere an Hüften und Bauch. Kurz gesagt: Du bist, was du isst. Der Verzehr von mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und vor allem löslichen Ballaststoffen ist entscheidend. Ausreichend Wasser trinken, genug schlafen und Wege finden, sich zu entspannen und Stress abzubauen, ist ebenfalls sehr wichtig.
Wichtigste Erkenntnisse
- Kurkuma, oft auch als „goldenes Gewürz“ bezeichnet, ist Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten, die belegen, dass es bei Fettlebererkrankungen helfen kann.
- Es fördert die Gallenproduktion, was der Leber bei der Entgiftung hilft und die Ansammlung von Fett verhindert.
- Kurkuma kann außerdem helfen, den Blutdruck zu verbessern, die Gewichtsabnahme zu unterstützen, überschüssiges Cholesterin abzubauen und Leberentzündungen zu reduzieren.
Die Kraft von Kurkuma für die Lebergesundheit
Was können wir also tun, um einer Fettleber zu helfen ? Ein besonders wirksames Gewürz ist Kurkuma . Die Forschung auf PubMed belegt dies immer wieder. Kurkuma fördert die Gallenproduktion, was für die Entgiftungsprozesse der Leber von großer Bedeutung ist. Es beugt außerdem der Fetteinlagerung im Körper vor und unterstützt die Leberfunktion. Studien zeigen, dass Kurkuma den Blutdruck verbessern, beim Gewichtsmanagement helfen und überschüssiges Cholesterin abbauen kann. Durch die Reduzierung von Fettablagerungen in der Leber verringert es auch Leberentzündungen, weshalb Kurkuma so wirksam ist.
Wie man Kurkuma bei einer Fettleber anwendet
So können Sie Kurkuma in Ihren Alltag integrieren und Ihre Leber unterstützen: Nehmen Sie einen gestrichenen Teelöffel Kurkuma (ca. 2000 Milligramm) ein. Sie können die gesamte Menge auf einmal oder über den Tag verteilt einnehmen. Wenn Sie bereits regelmäßig mit Kurkuma kochen, können Sie es einfach Ihren Gerichten hinzufügen. Studien zeigen, dass die Einnahme zu verschiedenen Tageszeiten unbedenklich ist. Manche bevorzugen die Einnahme gleich morgens, andere eher später am Tag.
Eine gute Einnahmemöglichkeit ist, einen Teelöffel Kurkuma (ca. 2000 mg) in etwas warmes Wasser einzurühren. Gut umrühren und dann eine Prise schwarzen Pfeffer hinzufügen . Schwarzer Pfeffer enthält Piperin, wodurch Kurkuma im Dünndarm etwa 1000- bis 2000-mal besser aufgenommen wird. Sie können auch etwas Honig oder ein anderes natürliches Süßungsmittel hinzufügen, um den Geschmack zu verbessern. Einfach trinken!
Eine weitere Möglichkeit ist, morgens einen halben Teelöffel mit einer Prise Pfeffer und etwas Süßstoff einzunehmen und dies später am Tag zu wiederholen. Beide Methoden sind wirksam.