Dieses kleine Projekt ist nicht nur entzückend, sondern auch überraschend einfach und eine tolle Möglichkeit, mehr Leben und Freude in Ihren Garten zu bringen.
Als jemand, der jahrelang Gärten gepflegt und versucht hat, das Gleichgewicht zwischen Wildnis und Kultur zu bewahren, kann ich ehrlich sagen, dass dieser Futterspender eine der einfachsten Möglichkeiten ist, sich der Natur näher zu fühlen.
Warum sollte man einen Wildtierfutterspender selbst bauen?
Das Füttern einheimischer Wildtiere kann eine zutiefst befriedigende Möglichkeit sein, der Umwelt etwas zurückzugeben, insbesondere in Jahreszeiten, in denen Nahrung knapp ist.
Eichhörnchen, Vögel und Streifenhörnchen spielen alle eine wichtige Rolle bei der Samenverbreitung, der Schädlingsbekämpfung und der Gesundheit des Ökosystems. Ein selbstgebautes Futterhaus wie dieses lockt sie sanft an und bietet Ihnen gleichzeitig einen Logenplatz für dieses bezaubernde Naturschauspiel.
Und wenn Sie Kinder haben oder einfach nur eine kleine Ablenkung vom Alltagsstress brauchen, gibt es nichts Schöneres, als einem Eichhörnchen zuzusehen, wie es höflich an einem Mini-Picknicktisch knabbert, als wäre es Mittagszeit im Park.
Benötigte Materialien
Holzstücke (Sie sollten unbehandeltes Kiefern- oder Zedernholz verwenden):
- 1 Stück: 7” × 3,5” × 1” (Tischplatte)
- 2 Stück: 5” × 1,5” × 1” (Bänke)
- 4 Teile: 5” × 1,5” × 1” (Beine, im 45°-Winkel zugeschnitten für bessere Stabilität)
- 2 Stück: 4” × 1,5” × 1” (Bankstützen)
- 2 Stück: 3,5” × 1,5” × 1” (Bein-Kreuzstreben)
Sonstige Materialien:
- 1 Schachtel mit 1,5″ Außenholzschrauben
- Bohrmaschine und Bohrer
- Schleifpapier (mittlere Körnung)
- Holzleim (optional)
- Holzlasur für den Außenbereich (optional)
- Halterung oder L-Schrauben
- Kleine Kunststoff- oder Keramikschale (optional)
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Bau eines DIY-Wildtierfutterhauses
Schritt 1: Schneiden Sie Ihre Holzstücke zu
Schneiden Sie jedes Holzstück mit einer Handsäge oder einer Gehrungssäge auf die von mir gezeigten Maße zu.
Für die Beine sollten Sie an beiden Enden einen 45-Grad-Winkel verwenden, sodass sie nach der Montage eine „A“-Form bilden. Überprüfen Sie anschließend vor dem Bohren, ob alles fest sitzt.
Schritt 2: Tischplatte und Bänke zusammenbauen
Beginnen Sie damit, die beiden 5″ langen Bankteile parallel zur 7″ langen Tischplatte zu verschrauben, wobei ein 2″ großer Abstand zwischen der Bank und der Tischplattenkante verbleibt.
Verwenden Sie anschließend zur Stabilisierung zwei Schrauben pro Seite. Falls Sie Klebstoff verwenden, tragen Sie vor dem Verschrauben eine dünne Linie auf.
Schritt 3: Beine hinzufügen
Nehmen Sie zwei Ihrer schrägen Beinteile und befestigen Sie diese unter der Tischplatte in einer umgekehrten V-Form, ähnlich wie bei einem Picknicktisch.
Das Gleiche können Sie auch auf der anderen Seite machen. Es hilft, die Positionen der Beine zu markieren, bevor Sie sie festschrauben, um sicherzustellen, dass alles gleichmäßig ist.
Schritt 4: Querverstrebungen und Bankstützen anbringen
Befestigen Sie die beiden kürzeren 3,5-Zoll-Streben zwischen den Beinen, um ein Wackeln zu verhindern. Bringen Sie anschließend die 4-Zoll-Bankstützstücke unter jeder Bank an und verbinden Sie diese wieder mit den Beinen.
Schritt 5: Glatt schleifen
Auch Wildtiere können sich Splitter zuziehen, deshalb sollte man alles gründlich abschleifen, um scharfe Kanten und raue Oberflächen zu entfernen.
Schritt 6: Lackieren oder Beizen (optional)
Sie können Ihren Futterspender mit wetterfester Farbe oder Holzlasur streichen, um ihn zu schützen und ihm eine persönliche Note zu verleihen. Kräftige Farben sind zwar schön, aber natürliche Töne fügen sich besser in die Umgebung ein und können Tieren ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.
Schritt 7: Montieren Sie den Feeder
Nun können Sie Schrauben oder stabile L-Winkel verwenden, um den Tisch an einem Zaun, Baumpfosten oder Geländer in einer Höhe von etwa 90-120 cm über dem Boden zu befestigen.
Schritt 8: Futter hinzufügen und der Spaß kann beginnen
Zum Schluss stellen Sie eine kleine Schüssel in die Mitte oder streuen Sie einige ungesalzene Erdnüsse, Apfelscheiben, Maiskörner oder Weintrauben direkt auf die Tischplatte.
Sie können sich entspannt zurücklehnen und abwarten, denn Eichhörnchen und andere Wildtiere finden es normalerweise innerhalb von ein bis zwei Tagen!

Tipps für eine gelungene Fütterungsstation
Es ist wichtig, den Futterspender sauber zu halten. Wischen Sie die Oberfläche alle paar Tage ab, um Schimmelbildung und Ameisenbefall vorzubeugen. Eichhörnchen sind zwar recht reinlich, aber übriggebliebenes Obst kann schnell verderben, besonders in der Sonne.
Sie müssen den Futterspender nicht mit einem Berg Futter füllen. Eine kleine Menge genügt, da dies den Futterbereich sauberer hält und unerwünschte Besucher wie Waschbären oder Mäuse fernhält.

- Зберегти
Außerdem hält das Angebot verschiedener Leckereien die Tiere neugierig und animiert sie zum Wiederkommen. Eine abwechslungsreiche Auswahl an Früchten, Nüssen und Samen sorgt für einen abwechslungsreichen Speiseplan und beugt Langeweile vor.
Versuchen Sie außerdem, den Futterspender nach Möglichkeit in der Nähe von Sträuchern oder Bäumen anzubringen. Eichhörnchen fühlen sich sicherer, wenn sie in der Nähe Deckung finden. Sie kommen eher und bleiben länger, wenn sie sich nicht von Fressfeinden bedroht fühlen.
Was man Eichhörnchen und anderen Wildtieren sicher füttern kann
Eichhörnchen ernähren sich am besten von natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln. Ungesalzene Erdnüsse in der Schale sind ein klassischer und beliebter Klassiker.
Sie haben Spaß daran, sie zu öffnen, und das beschäftigt sie länger. Kleine Stücke frisches Obst wie Äpfel, Weintrauben, Bananen oder Beeren sind ebenfalls ein hervorragender saisonaler Leckerbissen.
Mais ist eine weitere beliebte Option. Sonnenblumenkerne mögen sie auch, aber achten Sie darauf, dass sie ungesalzen sind und nur in Maßen angeboten werden.
Insbesondere sollten verarbeitete Lebensmittel für Menschen gänzlich vermieden werden. Dinge wie Chips, Brot, Milchprodukte und Süßigkeiten mögen harmlos erscheinen, können aber die Verdauung eines Eichhörnchens stören oder sogar langfristige Gesundheitsprobleme verursachen.