Tiefe Venenthrombose: Ein stiller Killer, den Sie kennen sollten

Die tiefe Venenthrombose (TVT) ist eine heimtückische Gefahr, die in vielen Menschen lauert und innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich werden kann. Trotz ihres verheerenden Potenzials – sie ist für mehr Todesfälle verantwortlich als einige der bekanntesten Krankheiten zusammen – erhält die TVT oft nicht die ihr gebührende Aufmerksamkeit.

Eine tiefe Venenthrombose ( TVT) ist eine ernste Erkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in einer der tiefen Venen, meist im Bein, bildet. Lebensgefahr entsteht, wenn sich das Gerinnsel löst und in die Lunge wandert, wo es eine Lungenembolie (LE) verursacht – eine Erkrankung, die schnell und ohne Vorwarnung zum Tod führen kann.

Da eine tiefe Venenthrombose auch ohne Symptome auftreten kann, muss sich jeder der Risikofaktoren und Warnzeichen bewusst sein.

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Wer ist gefährdet, eine tiefe Venenthrombose zu entwickeln?

Eine tiefe Venenthrombose (TVT) betrifft jedes Jahr Millionen von Menschen. Obwohl Männer und Frauen insgesamt ein relativ gleiches Risiko tragen, erhöhen bestimmte Faktoren die individuelle Anfälligkeit.

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Wichtigste Risikofaktoren für tiefe Venenthrombose:

  • Immobilität: Jede Person, deren Bewegungsfreiheit über längere Zeiträume eingeschränkt ist. Dazu gehören Krankenhauspatienten oder bettlägerige Personen, Personen mit langen Arbeitswegen, Langstreckenflügen (über sechs Stunden) oder Personen, die lange Arbeitszeiten im Büro haben.
  • Vorerkrankungen: Eine familiäre oder persönliche Krankengeschichte einschließlich tiefer Venenthrombose oder Lungenembolie.
  • Alter: Fortgeschrittenes Alter (ältere Menschen und Frauen nach den Wechseljahren).
  • Gewicht: Übergewicht oder Adipositas erhöht das Risiko erheblich.
  • Rauchen: Zigarettenrauchen ist ein wesentlicher Risikofaktor.
  • Gerinnungsstörungen: Personen, die zu Gerinnungsstörungen neigen oder bestimmte Medikamente einnehmen, die die normale Blutgerinnung beeinträchtigen.

Geschlechtsspezifische Risiken:

  • Frauen, die hormonelle Verhütungspillen einnehmen .
  • Schwangere Frauen und Frauen in der unmittelbaren postpartalen Phase (6–8 Wochen nach der Entbindung).

Anzeichen und Symptome einer tiefen Venenthrombose

Da eine tiefe Venenthrombose (TVT) auch ohne Symptome auftreten kann, ist es wichtig, die Warnzeichen zu erkennen. Sollten Sie eines der folgenden Symptome bemerken, suchen Sie umgehend einen Arzt auf, um sich untersuchen zu lassen.

Beinvenenthrombose (tiefe Venenthrombose)

  • Schwellung in einem oder beiden Beinen: Eine tiefe Venenthrombose (TVT) tritt meist nur in einem Bein auf. Unerklärliche Schwellungen und Druckempfindlichkeit sollten umgehend ärztlich abgeklärt werden.
  • Krämpfe oder Schmerzen: Plötzliche Krämpfe, Schmerzen oder Druckempfindlichkeit im Bein oder in der Leiste, die nicht durch körperliche Anstrengung oder einen Nährstoffmangel erklärt werden können.
  • Hautveränderungen: Die betroffene Stelle kann sich warm anfühlen oder Rötungen oder Verfärbungen aufweisen.

Anzeichen einer Lungenembolie (LE) – Notfall!

Löst sich ein Blutgerinnsel und wandert in die Lunge, spricht man von einer Lungenembolie – einem medizinischen Notfall. Rufen Sie sofort den Notarzt, wenn Sie folgende Symptome verspüren:

  • Brustschmerzen oder Atembeschwerden: Plötzliche Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen.
  • Bluthusten: Jedes Auftreten von Bluthusten erfordert sofortige ärztliche Hilfe.

Wie Sie Ihr Risiko für eine tiefe Venenthrombose reduzieren können

Tiefe Venenthrombose ist ein bedrohlicher Gegner, aber Sie können aktiv Maßnahmen ergreifen, um Ihr Risiko zu verringern:

1. Werden Sie aktiv und bleiben Sie aktiv

Eine schlechte Durchblutung trägt maßgeblich zur Entstehung von tiefen Venenthrombosen bei. Langes Sitzen kann die Durchblutung beeinträchtigen. Integrieren Sie daher regelmäßige körperliche Aktivitäten in Ihren Alltag, um die Durchblutung anzuregen.

2. Machen Sie Pausen und dehnen Sie sich.

Wenn Sie lange am Schreibtisch sitzen oder viel reisen (Flugzeuge, lange Autofahrten), machen Sie regelmäßig Pausen, um sich zu bewegen und zu dehnen . Stehen Sie auf und schütteln Sie Ihre Gliedmaßen, um die Durchblutung anzuregen.

3. Kreislauf bei Immobilität aufrechterhalten

Wenn Sie bettlägerig sind oder Ihre Beine aus anderen Gründen nicht bewegen können (z. B. nach einer Operation), massieren Sie Ihre Beine sanft oder führen Sie einfache Fuß- und Knöchelkreise durch, um die Durchblutung in diesem Bereich aufrechtzuerhalten.

4. Abnehmen

Übergewicht erhöht das Risiko einer tiefen Venenthrombose (TVT) deutlich. Ermitteln Sie die Ursache Ihres Gewichtsproblems und ergreifen Sie aktiv Maßnahmen, um es durch Ernährungsumstellung und Anpassung Ihres Lebensstils zu behandeln.

5. Hören Sie mit dem Rauchen auf.

Raucher haben ein sehr hohes Risiko für tiefe Venenthrombose (TVT). Die Entwicklung eines Plans zur Raucherentwöhnung ist entscheidend für die Verbesserung der Gesundheit und die Stärkung des Körpers gegen TVT und andere schwere, rauchbedingte Erkrankungen.

Seien Sie wachsam, insbesondere wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören. Aufmerksamkeit und vorausschauendes Handeln sind der beste Schutz vor dieser potenziell tödlichen Krankheit.

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