Ärzte und Ernährungswissenschaftler empfehlen, den Morgen nicht mit einer Tasse aromatischem Kaffee, sondern mit warmem Wasser auf nüchternen Magen zu beginnen. Nach drei Wochen täglichem Trinken von warmem Wasser am Morgen auf nüchternen Magen zeigen sich erste Erfolge: Die Darmtätigkeit normalisiert sich, man fühlt sich leichter, die Haut wirkt frischer, überflüssige Pfunde purzeln, die Leistungsfähigkeit steigt und die Stimmung verbessert sich, schreibt infonic.ru.
Warmes Wasser für den Darm
Ein Glas warmes Wasser, morgens auf nüchternen Magen getrunken, regt die Darmperistaltik an, bringt sie in Gang und bereitet den Darm auf die Nahrungsaufnahme vor. Zudem spült warmes Wasser die Darmwände und befreit sie von verschiedenen Schadstoffen und Toxinen.
Warmes Wasser gegen Verstopfung
Bei häufiger Verstopfung kann warmes Wasser helfen. Es verdünnt den Stuhl und wirkt abführend. Dank warmem Wasser lösen sich verhärtete Fette, die sich an den Darmwänden ablagern, und hemmen so Fäulnisprozesse.
Warmes Wasser zum Abnehmen
Es ist erwiesen, dass der tägliche Konsum von 200–400 ml warmem Wasser auf nüchternen Magen die Körpertemperatur erhöht und den Stoffwechsel bereits 40 Minuten nach dem Trinken um etwa 30 % beschleunigt. Dadurch verbrennt der Körper mehr Kalorien.
Im Kampf gegen Übergewicht reduziert warmes Wasser außerdem den Appetit, verdünnt den Stuhl, normalisiert den Säure-Basen-Haushalt, regt die Darmtätigkeit an, entfernt Giftstoffe aus dem Körper und fördert den Fettstoffwechsel in Hüften, Bauch und Gesäß.
Warmes Wasser gegen Schmerzen
Warmes Wasser entspannt die Muskulatur, lindert krampfartige Schmerzen und Menstruationsbeschwerden und kann bei Migräne helfen.
Warmes Wasser für die Haut
Wer regelmäßig morgens auf nüchternen Magen ein Glas warmes Wasser trinkt, kann Akne, Entzündungen und Hautirritationen lindern. Warmes Wasser spült nicht nur Giftstoffe aus, sondern reinigt, erfrischt und elastisch die Haut, verjüngt sie und reduziert Falten.
Warmes Wasser für die Harnwege
Warmes Wasser fördert die Harnausscheidung, was besonders für Menschen mit Ödemen wichtig ist. Gleichzeitig werden die Nieren nicht überlastet.
Warmes Wasser für das Nervensystem
Warmes Wasser auf nüchternen Magen reinigt und stärkt die Durchblutung und hilft beim Abbau von Schadstoffen und Unterhautfett. Dies wirkt sich positiv auf das Nervensystem aus und kann Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen lindern. Zudem reguliert warmes Wasser den Schlaf und sorgt für ein Gefühl der Energie am Morgen. Um diesen Effekt zu erzielen, empfiehlt es sich, das warme Wasser eine Stunde vor dem Schlafengehen, aber frühestens zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit zu trinken.
Ein Glas warmes Wasser vor dem Schlafengehen kann das Schlaganfallrisiko senken, da warmes Wasser das Blut verdünnt.
Wie trinkt man warmes Wasser richtig?
Regel Nr. 1: Wassertemperatur
Die optimale Temperatur für warmes Trinkwasser liegt zwischen 40 und 42 °C. Zu heißes Wasser kann die Magenschleimhaut reizen und verbrennen.
Regel Nr. 2: Reines Wasser trinken
Für Ihre Gesundheit sollten Sie ausschließlich reines, ungekochtes Wasser trinken. Beim Kochen verliert das Wasser die meisten seiner nützlichen Mikroorganismen (daher wird es auch als „totes“ Wasser bezeichnet). Regel Nr. 3: Warmes Wasser nur auf nüchternen Magen trinken
So gleichen Sie den Flüssigkeitsverlust über Nacht aus und schaffen optimale Bedingungen für die Verdauung Ihres Frühstücks.
Regel Nr. 4: Regelmäßiges Trinken
Es wird empfohlen, dreimal täglich ein Glas warmes Wasser zu trinken (bei Bedarf können Sie die Menge erhöhen). Morgens ist die Wirkung am größten.
Erstes Glas: morgens auf nüchternen Magen, eine halbe Stunde vor dem Essen.
Zweites Glas: vor dem Mittagessen und zwei Stunden danach.
Dritte Einnahme: eine Stunde vor dem Schlafengehen.
Regel Nr. 5: Trinken Sie kein Wasser nach dem Essen. Die Missachtung dieser Regel kann die Verdauung stören, die Nährstoffaufnahme im Magen verlangsamen, zu vermehrter Blähungen und einer Vergrößerung des Magens führen, was wiederum zu übermäßigem Essen und Gewichtszunahme führen kann.
Ernährungswissenschaftler empfehlen, 30 Minuten vor oder eine Stunde nach den Mahlzeiten Wasser zu trinken.
Regel Nr. 6: Variieren Sie Ihre Getränkeauswahl.
Wenn Sie morgens oder zu einer anderen Tageszeit kein Glas warmes Wasser trinken möchten, können Sie es mit Zitrone, Ingwer oder Honig verfeinern.
Stellen Sie abends kein Glas Wasser neben Ihr Bett. Dieses Wasser schmeckt Ihnen am nächsten Morgen nicht mehr. Denn im Schlaf atmen wir mehr Kohlendioxid aus. Schlaf dient schließlich der Erholung und natürlichen Reinigung des Körpers. Mit der Luft scheiden wir auch Giftstoffe aus. Stellen Sie sich nun vor, die ganze Zeit stünde ein Glas Wasser in Ihrer Nähe. Deshalb sollten Sie sich in der Küche frisches Wasser einschenken.