Nur weibliche Knoblauchzehen bringen apfelgroße Knollen hervor – wie man sie auswählt und worin der Unterschied liegt.

Ich kenne weibliche Knoblauchzehen seit meiner Kindheit. Ich habe meiner Großmutter im Herbst immer beim Vorbereiten des Pflanzguts geholfen. Und sie hat mir beigebracht, wie man sie richtig auswählt. Ich erkläre euch auch, worin sie sich unterscheiden.

Vielleicht ist das nur ein Aberglaube. Ehrlich gesagt habe ich keine Erfahrung mit dem Anbau von Winterknoblauch aus männlichen Zehen.

Denn jeden Herbst greife ich automatisch nach den weiblichen Zehen. Und die, die nicht so aussehen, landen im Müll. Die verwende ich meistens zum Essen.

Nur die richtig ausgewählten Zehen bringen im folgenden Jahr apfelgroße Knollen hervor.

Ich beginne normalerweise lange vor dem Pflanzen mit der Auswahl des Pflanzguts. Ich suche mir die größten Knollen aus.

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Ich reinige sie gründlich und weiche sie 45 Minuten lang in einer Furazilinlösung ein (2 Tabletten pro Liter Wasser, aufgelöst in kochendem Wasser). Die Knollen werden nicht zerlegt.

Dies ist notwendig, um alle Pflanzenpathogene von der Oberfläche der Knoblauchzehen zu entfernen.

Nach dem Einweichen in Furazilin spüle ich sie nicht ab. Ich nehme sie heraus und lasse sie 3–4 Tage auf Küchenpapier trocknen. Erst dann trenne ich jede Knolle in einzelne Zehen.

Am besten eignen sich im Prinzip kleine Brutzwiebeln zum Pflanzen.

Außerdem lagere ich das gesamte Pflanzgut zerlegt. Dies ist notwendig, damit das äußere Gewebe ausreifen kann.

Wenn man eine Zehe mit beschädigter Außenschicht pflanzt, besteht ein hohes Risiko für Infektionen und Fäulnis.

Ich weiß, viele werden sagen: „Ich habe das schon hundertmal gemacht, und es hat immer geklappt.“ Aber Sie haben kein Experiment durchgeführt, um die Ergebnisse zu dokumentieren.

Sie können also nicht sicher sein, dass es die „nackten“ Zehen waren, die bis zum Frühjahr überlebt und gekeimt haben. Und jeder hat mit Keimlingen im Knoblauchbeet zu kämpfen.

Ich habe extra eine ganze Reihe geschälter Zehen gepflanzt. Alles wurde genauso gemacht wie bei den anderen Reihen. Alle Pflanzen wurden in dasselbe Beet gesetzt. In der Reihe mit den „nackten“ Zehen keimten etwa 60 %. Von 10 gepflanzten Zehen keimten also 4.

Natürlich handelte es sich dabei um komplett geschälte Zehen; Zehen mit noch vorhandenen Schuppen haben eine bessere Chance.

Generell stimmt das aber. Daher ist es besser, die Knoblauchknollen vorher zu sortieren und die Zehen lose zu lagern.

Vor dem Pflanzen habe ich das Pflanzsubstrat nicht behandelt. Ich behandle es gerade. Und ich empfehle, es auf keinen Fall nass werden zu lassen.

Geben Sie etwas gesiebte Asche oder Flusssand in die Furche, in die Sie die Zehen setzen. Das reicht, um sie in den ersten Tagen vor Fäulnis zu schützen.

Ein Einweichen in Salz oder Phytosporin ist im Herbst völlig sinnlos. Wenn Sie die Knollen mit Furazilin behandelt haben, sind sie bereits ausreichend desinfiziert.

Wie erkennt man also weibliche Knoblauchzehen?
Es gibt ein wichtiges Merkmal: Sie haben eine Form, die entfernt an ein Ei erinnert. Diese Zehen sind rundlich.

Sie haben keine „Ränder“ wie männliche Zehen. Sie haben eine breitere Basis und eine schmalere Spitze.

Das sind weibliche Zehen.

Männliche Knoblauchzehen sind länglicher, eher säulenförmig als eiförmig. Und im folgenden Jahr bilden sie kleine Knollen mit vielen gleichartigen Zehen.

Das ist meine Erfahrung. Großmütter. Ich habe dieses Experiment zwar nicht selbst durchgeführt, aber ich habe mich entschlossen, diesen Artikel zu schreiben. Und jetzt werde ich definitiv ein paar männliche Zehen pflanzen, um sicherzustellen, dass diese Theorie wirklich stimmt.

Männliche Zehen

Wissen Sie, dieser Artikel ist so ein typischer „Ich-schreibe-es-wieder-automatisch“-Artikel. Ich habe viele solcher Momente – ich habe sie als Kind von meiner Großmutter aufgesogen. Das heißt, ich wiederhole bestimmte Handlungen ganz automatisch, ohne darüber nachzudenken.

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