Fast die Hälfte aller Probleme entsteht durch unsachgemäße Handhabung.
Heute konzentrieren wir uns jedoch nicht auf die Ursachen, sondern darauf, was zu tun ist, wenn das Kugelventil bereits klemmt und die Wasserzufuhr unbedingt abgestellt werden muss. Es gibt einen Ausweg.
Zeit und menschliches Versagen sind die Hauptgründe.
Es ist wichtig, gleich zu Beginn zu betonen, dass jegliche vermeintlich bewährte Hausmittel, wie das Schlagen auf das Kugelventil mit einem Schraubenschlüssel oder Hammer, keinesfalls angewendet werden sollten.
Dadurch wird das Ventil höchstwahrscheinlich nur beschädigt, was die Situation letztendlich verschlimmert.
Tatsächlich wird sie dadurch noch viel schlimmer. Beim Umgang mit einem klemmenden Ventil ist äußerste Vorsicht geboten.
Die Konstruktion muss demontiert werden.
Nehmen Sie also einen 7-mm-Schraubenschlüssel und lösen Sie die Befestigungsschraube. Wenn die Armatur festsitzt, rostig oder gar durchgerostet ist, muss sie zunächst gereinigt und eingearbeitet werden.
WD-40 (oder ein ähnliches Produkt) ist dabei unser wichtigstes Hilfsmittel.
Nachdem Sie die Schraube entfernt haben, nehmen Sie sofort das Absperrventil ab, um die Mutter freizulegen. Lösen Sie diese, bis ein ausreichender Spalt zwischen ihr und dem Wasserhahn entsteht.
Lösen Sie sie mit einem Schraubenschlüssel.
Dadurch löst sich die PTFE-Buchse. Im nächsten Schritt drehen Sie den Schraubenschlüssel hin und her.
Im schlimmsten Fall müssen Sie die Buchse 10–15 Minuten lang drehen, bis sich der Wasserhahn leichtgängig drehen lässt. Danach lässt sich das Wasser problemlos absperren.
Arbeiten Sie die Armatur gründlich ein.
Wir haben bereits erwähnt, dass Probleme mit Wasserhähnen meist auf Fehler des Besitzers zurückzuführen sind.
Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man ein Kugelventil richtig bedient, um ein Verklemmen zu vermeiden.
Meistens wird ein Blockieren durch Rost- und Kalkablagerungen im Ventil verursacht.
Um dies zu verhindern, drehen Sie das Ventil einfach mindestens einmal im Monat hin und her.