Eines Morgens, als Sie Ihre Wasserrechnung prüften, stellten Sie einen viel höheren Betrag als erwartet fest. Trotzdem hatten Sie nicht das Gefühl, mehr Wasser als sonst zu verbrauchen. Wohin verschwindet also all das Wasser? Genau diese Frage stellte ich mir, als mir klar wurde, dass unser Verbrauch weit über dem Durchschnitt lag. Nach einigen Überprüfungen und Anpassungen konnte ich ihn deutlich senken. So ging’s:
Eine ungewöhnlich hohe Rechnung: Was tun?
Als ich sah, dass wir in einem Monat 140.000 Liter Wasser verbraucht hatten, vermutete ich sofort einen Fehler. Im Vergleich zum nationalen Durchschnitt – etwa 4.470 Liter pro Person und Monat – war klar, dass etwas nicht stimmte. Ich kontaktierte daraufhin meinen Wasserversorger, um diese Unregelmäßigkeit zu melden. Das Ergebnis? Ein Ablesefehler. Nach der Korrektur lag unser tatsächlicher Verbrauch bei 47.000 Litern. Immer noch viel für drei Personen, aber deutlich realistischer.
Wenn Ihnen Ihre Wasserrechnung ungewöhnlich hoch vorkommt, überprüfen Sie zunächst, ob Ihr Zählerstand korrekt ist. Ein einfacher Verwaltungsfehler kann teuer werden!
Den Wasserzähler prüfen: eine einfache Methode
Um sicherzugehen, dass unser Wasserzähler einwandfrei funktioniert, habe ich einen einfachen Test durchgeführt:
Ich habe die angezeigten Zahlen notiert.
Ich habe einen Drei-Liter-Behälter mit Wasser gefüllt.
Ich habe die neuen Zählerstände verglichen.
Ergebnis: Der Zähler funktionierte normal. Das bedeutete, dass keine technische Störung oder ein größeres Leck vorlag.
Wenn Sie ein Leck vermuten, können Sie diesen Test auch abends vor dem Schlafengehen durchführen und am nächsten Morgen, ohne in der Zwischenzeit Wasser verbraucht zu haben, erneut prüfen. Hat sich der Zählerstand verändert, liegt wahrscheinlich ein Leck vor.
Wasser sparen: einfache, aber effektive Anpassungen
Nachdem wir uns vergewissert hatten, dass unser Verbrauch korrekt war, suchten wir nach Lösungen. Bei der Beobachtung unserer täglichen Gewohnheiten fiel mir ein wichtiges Detail auf: Der Wasserdruck in unserer Wohnung war sehr hoch. Das bedeutete, dass wir jedes Mal, wenn wir einen Wasserhahn aufdrehten, mehr Wasser verbrauchten als nötig.
Also habe ich einen einfachen Schritt unternommen: Ich habe die Wasserzufuhrventile etwas geschlossen und so den Druck reduziert.
Das Ergebnis? Wir hatten noch genug Wasser für unseren Bedarf, aber die Wasserhähne und die Dusche verbrauchten deutlich weniger. Einziger Nachteil: Die Badewanne brauchte etwas länger, um sich zu füllen.
Auch andere Maßnahmen können viel bewirken:
Installieren Sie Strahlregler an den Wasserhähnen, um den Wasserdurchfluss zu begrenzen.
Duschen Sie kürzer statt zu baden.
Überprüfen Sie regelmäßig die Toiletten und Wasserhähne auf versteckte Lecks.
Ergebnis: Deutliche Verbrauchsreduzierung.
Nach einem Monat mit diesen Anpassungen sank unser Verbrauch von 47.000 auf 37.000 Liter. Das ist zwar immer noch eine beträchtliche Menge, aber wir haben bereits eine beachtliche Ersparnis erzielt.
Als ich von meinen Erfahrungen berichtete, wurde ich jedoch auf einen Punkt hingewiesen: Das teilweise Schließen der Einlassventile könnte deren Verschleiß beschleunigen. Bisher habe ich keine Probleme festgestellt, aber es ist etwas, das man im Auge behalten sollte.