Es ist sehr wichtig, Scheren nicht stumpf werden zu lassen, sondern sie regelmäßig zu schärfen. Dafür braucht man keinen Profi; man kann einfach etwas benutzen, was man gerade zur Hand hat.
Ich benutze dafür eine dünne Nadel. Diese Methode ist sehr effektiv. Ich halte die Nadel an die Schneide der Scherenklingen und öffne die Schere damit, indem ich sie nach unten ziehe, bis die Klingen frei liegen.
Das macht man sechs- bis siebenmal, und die Schere schneidet danach besser als vorher.
Man kann Scheren auch mit einer Glasflasche schärfen.
Dafür hält man die Schere an den Flaschenhals und öffnet sie, genau wie mit der Nadel, mit dem Flaschenhals. Sechs bis sieben Mal schleifen reicht, um die Klingen zu schärfen.
Das Ganze dauert nur wenige Sekunden.
Wenn Ihre Schere jedoch sehr stumpf ist und nicht einmal mehr richtig Papier schneidet, benötigen Sie eine gründlichere Schärfmethode. Verwenden Sie dazu feines Schleifpapier.
Legen Sie es auf eine ebene Fläche, z. B. einen Glasrahmen, und ziehen Sie die Schneide mehrmals von sich weg.
Bei Scheren befindet sich an dieser Stelle der Winkel der Metallklinge; dort findet der Schnitt statt. Achten Sie beim Schleifen darauf, dass die flache Seite der Schneide bündig mit der flachen Seite des Schleifpapiers abschließt.
Alle diese Methoden eignen sich sowohl für Cuttermesser als auch für Schneidermesser.
Papierscheren haben üblicherweise eine Niete; wenn diese locker ist, schneidet die Schere nicht. Drücken Sie die Niete in diesem Fall leicht mit einem Hammer herunter.
Gute Scheren haben in der Regel eine Schraube.
Ich benutze alle Scheren, über die ich geschrieben habe.
Mein Lieblingswerkzeug ist aber diese hier:
Ich habe sie online gekauft. Sie schneidet Stoffe jeder Dicke und wird überhaupt nicht stumpf.