Wäre ich Vorsitzender des Nobelkomitees oder einer anderen Organisation, die die renommiertesten Preise vergibt, würde ich den Erfinder der Waschmaschine auswählen, der Millionen von Hausfrauen das Leben erleichtert hat.
In meiner Jugend, als ich in Mietwohnungen lebte und mir nicht einmal die einfachsten Haushaltsgeräte leisten konnte, musste ich von Hand waschen. Dann heiratete ich und kaufte mir eine „Malyutka“. Damals schien mir das das größte Glück zu sein.
Als automatische Waschmaschinen dann weit verbreitet waren, versuchte ich, so schnell wie möglich eine zu bekommen. Meine erste Maschine leistete mir etwa sieben Jahre lang treue Dienste, bevor ich sie den neuen Besitzern meiner alten Wohnung überließ.
Meine jetzige Maschine begleitet mich seit über 13 Jahren und zeigt noch lange keine Anzeichen von Ruhestand. Aber ehrlich gesagt, gebührt mir dafür kein Lob, sondern dem Reparaturmann, den mein Mann für die erste und einzige Reparatur gerufen hat (das war vor genau sieben Jahren).
Ich dachte, das Lager sei kaputt, aber es stellte sich heraus, dass ich meine Waschmaschine beinahe selbst zerstört hätte.
Dann ging aber alles wieder gut. Der Reparaturmann tauschte ein paar Schläuche, das Lager, die Bürsten, die Pumpe und einiges mehr aus und erklärte mir ausführlich, was ich mit der Maschine nicht machen sollte, wenn ich in den nächsten Jahren keine neue kaufen wollte.
Mehr als sieben Jahre sind vergangen, aber ich erinnere mich noch immer an den Rat des Reparaturmanns und befolge ihn gewissenhaft.
Tipp Nr. 1: Überprüfen Sie Ihre Taschen! Vergesslichkeit kann fatal sein, nicht nur für Geldscheine und Visitenkarten, sondern auch für Ausweise, Reisepässe und andere Dokumente.
Münzen und andere kleine Gegenstände können die Trommel beschädigen oder die Ablaufpumpe verstopfen, was teure Reparaturen oder eine neue Waschmaschine nach sich zieht.
Ich habe es sogar einmal geschafft, das Handy meines Mannes mitzuwaschen, das er in seiner Arbeitskleidung vergessen hatte. Er kaufte sich wütend ein wasserdichtes Handy.
Tipp 2: Maschine auslüften
Seit ich meine Waschmaschine benutze, lasse ich die Tür zwischen den Waschgängen immer offen. Der Techniker hat mir das empfohlen.
Das schützt die Trommel vor Rost und die Gummidichtungen vor Schimmel und verlängert ihre Lebensdauer. Wenn Sie die Tür nicht ständig offen lassen können, lüften Sie die Maschine vor längeren Pausen mindestens 40–60 Minuten lang.
Tipp 3: Maschine nicht im Leerlauf laufen lassen
Waschen Sie nicht nur halbvoll. Das verschwendet unnötig Wasser und Waschmittel. Überladen Sie die Maschine aber auch nicht.
Nein, ich renne nicht zur Waage und wiege jeden Kissenbezug, bevor ich die Wäsche einfülle. Ich mache es so, wie der Techniker es mir geraten hat.
Sie sollten die Trommel zu 60 % befüllen (bei voluminösen Wäschestücken wie Bettwäsche, warmen Bademänteln, Jeans, Regenmänteln und Daunenjacken ist es ratsam, die Befüllung etwas zu reduzieren; bei dünnen Sommerhemden, Blusen und Kleidern können Sie sie auf 70–80 % erhöhen).
So bleiben Ihre Kleidungsstücke immer sauber und die Maschine wird optimal vor vorzeitigem Verschleiß geschützt.
Tipp 4: Verwenden Sie die richtige Menge Waschmittel.
Dies ist einer der häufigsten Fehler, den jede dritte Hausfrau begeht. Zu wenig oder zu viel Waschmittel kann ebenfalls zu Problemen führen.
Unüberlegtes Sparen kann dazu führen, dass Ihre Kleidung noch ungepflegter und abgenutzter aussieht. Eine Überdosierung kann den Zulaufschlauch oder das Flusensieb verstopfen und einen Reparaturtermin erforderlich machen.
Lesen Sie die Anweisungen auf der Waschmittelpackung und dosieren Sie die Wäsche nicht mehr nach Augenmaß. Besorgen Sie sich einen Messbecher.
Tipp 5: Verzichten Sie auf Weichspüler.
Sie glauben immer noch, dass er Ihre Wäsche weich und angenehm macht? Ich muss Sie leider enttäuschen. Mein Reparaturtechniker hat mir deutlich gezeigt, wie sehr ich mich geirrt habe.
Das gesamte Innere meiner Waschmaschine war mit einem schleimigen, grau-rosa-schwarzen Rückstand bedeckt. Es stellte sich heraus, dass es sich um Weichspülerreste handelte.
Diese lassen sich nicht vollständig ausspülen, sondern hinterlassen einen schleimigen Rückstand, der Bakterien, unangenehme Gerüche und andere unerwünschte Stoffe beherbergt.
Der Techniker hat mich schließlich überzeugt, als er mir erklärte, dass es praktisch unmöglich ist, Weichspüler aus meiner Kleidung auszuspülen. Er haftet fest an den Fasern, macht sie klebrig und anfälliger für Beschädigungen.
Deshalb verwende ich in meinem Spülgang jetzt nur noch Essig, Natron, Salz und ätherische Öle. Diese Zutaten verwende ich auch zum Enthärten von Wasser und Wäsche.