ch habe über meinem hölzernen Hochbeet ein schräges Bambusspalier gebaut, um den vertikalen Raum für Gurken optimal zu nutzen. Diese Konstruktion ermöglicht es den Ranken, problemlos hochzuklettern, wodurch die schweren Früchte sauber, gerade und mühelos zum Ernten zugänglich bleiben.

Das klingt nach einer exzellenten Konstruktion! Ein schräges Spalier aus Bambus ist nicht nur funktional, sondern hat auch eine tolle ästhetische Note, die wunderbar zu einem Garten passt.

Die schräge Ausrichtung bietet im Vergleich zu einem rein vertikalen Gitter zwei entscheidende Vorteile für die Gurken:

  • Gewichtsentlastung: Durch die Neigung liegen die Gurken teilweise auf den Bambusstäben auf, anstatt mit ihrem vollen Gewicht nur am Stiel zu ziehen. Das reduziert das Risiko, dass Ranken bei schwerer Last reißen.
  • Bessere Lichtausbeute: Die Blätter fangen das Sonnenlicht auf der schrägen Fläche effizienter ein, während die Früchte meist auf der Unterseite im lichten Schatten hängen, was sie vor Sonnenbrand schützt.

Ein kleiner Tipp für die Pflege am Bambus:

Da Bambus eine sehr glatte Oberfläche hat, können manche Gurkensorten (vor allem schwere Schlangengurken) bei starkem Wind oder hohem Gewicht leicht ins Rutschen kommen. Falls Sie bemerken, dass die Ranken den Halt verlieren, können Sie:

  1. Sisal- oder Hanfseile kreuzweise um die Bambusstäbe wickeln, um mehr Struktur zum Festhalten zu bieten.
  2. Die Haupttriebe am Anfang mit weichen Stoffstreifen oder speziellen Pflanzenclips locker fixieren, bis die Greifranken den Bambus sicher umschlungen haben.

Wenn Sie das Spalier so positioniert haben, dass unter der Schräge noch Platz ist, können Sie dort wunderbar Schattenliebhaber wie Spinat oder Radieschen anpflanzen – die Gurkenblätter wirken dort wie ein natürlicher Sonnenschirm.

Planen Sie, auch an der Rückseite des Hochbeets noch etwas anzubauen, oder nutzen Sie die Fläche unter dem Spalier bereits für andere Kulturen?

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