Wie ich ein einfaches Bambusgitter gebaut habe, an dem meine Gurken hochklettern und gut gedeihen können.

Ein Bambusgitter ist die ideale Lösung für Gurken, da die glatte Oberfläche des Bambus den empfindlichen Ranken der Gurkenpflanzen schmeichelt, während die Stabilität des Materials selbst schwerste Früchte trägt. Da Sie vertikales Gärtnern schätzen, lässt sich ein solches Gitter perfekt an der Nordseite Ihres Hochbeets oder direkt am Flussufer integrieren.

Hier ist eine einfache Anleitung für ein robustes, ästhetisches Design:


1. Das A-Rahmen-Design (Das Zelt)

Das A-Rahmen-Design ist besonders stabil gegen Wind und erlaubt es den Gurken, auf beiden Seiten nach oben zu wandern, während die Früchte im Inneren des „Zeltes“ sauber herunterhängen.

  • Material: 6 bis 8 lange Bambusstangen (ca. 2 m lang) und Querstreben.
  • Aufbau: Stecken Sie jeweils zwei Stangen gegenüberliegend schräg in die Erde und binden Sie sie am oberen Ende zusammen. Verbinden Sie diese Paare mit einer langen Firststange aus Bambus.
  • Vorteil: Unter dem Gitter entsteht ein schattiger Platz, an dem Sie perfekt Salat oder Radieschen anbauen können, die in der prallen Sommersonne sonst zu schnell schießen würden.

2. Die Gitterwand (Das Spalier)

Wenn Platzersparnis oberste Priorität hat, ist ein flaches Gitter direkt hinter den Pflanzen die beste Wahl.

  1. Die Pfosten: Schlagen Sie zwei starke Bambusstangen (oder Holzpfosten) tief in den Boden.
  2. Die Querverstrebungen: Binden Sie dünnere Bambusstäbe in einem Abstand von etwa 20 cm horizontal an die Pfosten.
  3. Die Verbindung: Nutzen Sie für die Knoten am besten Juteschnur oder Sisal. Diese Naturmaterialien passen optisch hervorragend zum Bambus und können am Ende der Saison zusammen mit den Pflanzenresten kompostiert werden.

3. Strategische Vorteile für Ihre Gurken

  • Prävention von Mehltau: Durch die vertikale Ausrichtung trocknen die Blätter nach dem morgendlichen Tau am Flussufer oder nach Regen viel schneller ab. Dies ist der effektivste Schutz gegen Pilzerkrankungen.
  • Einfache Ernte: Keine versteckten, überreifen „Riesengurken“ mehr unter den Blättern – die Früchte hängen auf Augenhöhe.
  • Sauberkeit: Die Gurken haben keinen Bodenkontakt, was sie vor Fäulnis schützt und dafür sorgt, dass sie schön gerade wachsen.

4. Ein Hauch von „Magie“ für die Stabilität

Bambus ist sehr glatt. Damit die Querstangen bei starker Belastung (wenn die Pflanzen voll mit Früchten hängen) nicht abrutschen, können Sie an den Kreuzungspunkten kleine Kerben in den vertikalen Bambus ritzen oder die Schnur in einer Achter-Schlaufe wickeln.

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Tipp für den Untergrund: Da Gurken „Säufer“ sind, lässt sich dieses Bambusgitter hervorragend mit Ihren selbstbewässernden Eimern kombinieren. Platzieren Sie die Eimer einfach an der Basis des Gitters – so haben die Pflanzen das Wasser an den Wurzeln und den Platz zum Wachsen in der Höhe.

Nutzen Sie für Ihre Konstruktionen eher frischen Bambus aus dem Gartenhandel oder haben Sie vielleicht sogar Weidenruten vom Flussufer als Alternative in Betracht gezogen?

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