„Kakerlaken meiden Ihr Haus schon von Weitem“: Ein erfahrener Schädlingsbekämpfer verriet einen nützlichen Trick.

Viele erinnern sich daran, wie sie die Küche betraten, das Licht anknipsten und Insekten in die Ecken huschen sahen. Kakerlaken schienen einfach dazuzugehören.

Brotkrümel auf Tisch und Boden galten als Hauptursache für diese ungebetenen Gäste. Obwohl da etwas Wahres dran war, haben sich die flinken Insekten selbst in den blitzsauberen Häusern von Musterhausfrauen eingenistet.

Woher kommen Kakerlaken?
Am einfachsten schleppt man sich diese „Plagegeister“ versehentlich mit nach Hause. Dafür gibt es viele Möglichkeiten – von der Arbeit, vom Supermarkt oder von Freunden, die man besucht.

Wenn man ein Männchen mitbringt, ist das kein Problem. Es rennt herum, findet kein Weibchen und stirbt entweder irgendwo in einer Ecke oder unter einem Pantoffel.

Das Weibchen könnte sich jedoch als „Trojanisches Pferd“ entpuppen – sie kann Nachkommen gebären, die sich wiederum fortpflanzen. Dann müssen Sie den Befall deutlich aggressiver bekämpfen.

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Kakerlaken können auch „von allein“ zu Ihnen kommen. Das passiert, wenn Ihre Lebensmittel schlecht verpackt und leicht zugänglich sind.

Das erklärt übrigens, warum Kakerlaken in sowjetischen Wohnungen so gut gediehen – damals gab es einfach nicht viel Plastik, geschweige denn Vakuumverpackungen.

Lebensmittel in Papier – was könnte besser für Insekten sein? Kakerlaken finden sich auch in ungepflegten, schlecht instand gehaltenen Häusern wieder, in denen sie viele Ritzen und Löcher zum Verstecken und Brüten finden.

Diese ungebetenen Gäste lieben auch offene Wasserquellen. Kakerlaken werden früher oder später auch in Ihrem Haus auftauchen, wenn Ihre Nachbarn von ihnen wimmeln. Sie erweitern sozusagen ihren Lebensraum.

Und so kamen die „Mitbewohner“ zu mir.

Ich hätte nie gedacht, dass sich die Kakerlakengeschichte aus meiner Kindheit wiederholen könnte. Vielleicht glaubte ich den einst so beliebten Erzählungen, dass mit dem Aufkommen der Computertechnologie Schädlinge für immer aus unseren Häusern verschwunden seien.

Angeblich machte die gefährliche Strahlung unzähliger Geräte die Anwesenheit von Kakerlaken (sowie Bettwanzen, Mäusen und anderem Ungeziefer) in der Nähe von Menschen unerträglich.

Damals klangen diese Behauptungen überzeugend. Doch leider irrte ich mich, wie viele meiner Mitbürger.

Ich wohne in einem Gebäude aus der Stalinzeit, und zwar nicht in einem der repräsentativen Häuser an den Hauptstraßen der Stadt (man sagt, sie seien aus hochwertigeren Materialien gebaut), sondern in einem abgelegenen Viertel.

Ja, unser Haus hat dicke Außenwände. Aber innen besteht es aus Brettern und Schindeln. Für Insekten und Nagetiere bietet das unendliche Möglichkeiten zur Einnistung.

Also, ein paar zwielichtige Nachbarn, ein feuchter Keller – und jetzt treiben sich Kakerlaken in jedem Haus herum. Das wollte ich nicht länger hinnehmen.

Also besorgte ich mir Zitronensaft.
Nicht den, an den Radikale denken würden. Ich löste ein Päckchen Zitronensäure in einem Liter Wasser auf.

Mit dieser Lösung wischte ich wie besessen alle Fußleisten, den Kühlschrank, die abgesplitterten Bretter der Kommode – einfach alles, wo sich die „Feinde“ verstecken oder Eier ablegen konnten.

Ich wischte gründlich und achtete darauf, dass die Lösung in alle Ritzen eindrang. Besonders achtete ich auf den Schrank unter der Spüle und den Mülleimer.

Auch die Böden wusch ich mit dieser Lösung. Erstaunlicherweise ging die Anzahl der Kakerlaken sofort zurück. Und nach einer Weile fegte ich die toten Tiere aus den Ecken. Es schien eine einfache Lösung zu sein, aber sie wirkte wunderbar.

Man sagt, Flohmittel für Katzen und Hunde sowie ätherische Öle helfen gegen diese Schädlinge.

Es stimmt, dass man für die ätherischen Öle einen starken, stechenden Duft wählen sollte. Das mag zwar funktionieren, aber der Geruch von Eukalyptus, Tanne oder Geranie würde mich genauso stören wie Kakerlaken.

Deshalb habe ich diese Methode selbst noch nicht getestet. Falls Sie sie ausprobiert haben, teilen Sie mir bitte Ihre Erfahrungen mit.

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