Blühen Ihre Tomaten wie verrückt, aber es kommen keine Früchte? Mit diesem alten Trick wird aus jeder einzelnen Blüte garantiert eine riesige, saftige Tomate.

Erfreuen Sie sich an der Blütenpracht Ihrer Tomatenpflanzen, nur um wenige Tage später entsetzt mitanzusehen, wie sie nutzlos zu Boden fallen? Die richtige Düngung von Tomaten während der Blütezeit birgt ein großes Geheimnis, das Profis vor Anfängern streng geheim halten. Lernen Sie die genaue Vorgehensweise kennen, die die Pflanze dazu bringt, jede einzelne Blüte in eine große und unglaublich süße Frucht zu verwandeln.

Warum blühen Pflanzen wunderschön, bringen aber keine Früchte hervor?
Viele Gärtner bewundern zu Beginn des Sommers die prächtig blühenden Sträucher in ihren Beeten. Sie erwarten eine reiche Ernte, doch die gelben Blüten verwelken nach und nach und fallen unaufhaltsam ab. Dieses Phänomen bedeutet einen enormen Energieverlust für die Pflanze.

Blütenfall hat in der Regel eine völlig klare und logische Ursache. Meistens handelt es sich um starken Stress durch die Umgebung oder einen akuten Mangel an ganz bestimmten Nährstoffen. Die Pflanze erkennt instinktiv sehr schnell, dass sie so viele Früchte nicht ausreichend versorgen kann.

Daher entfernt sie ihre Blütenknospen im Voraus, um ihr nacktes Überleben und ihre Holzmasse zu schützen. Normales Gießen mit sauberem Wasser reicht in dieser Krisenzeit absolut nicht aus. Gemüse in voller Blüte benötigt gezielte und sehr schnelle Hilfe von außen.

Extreme Temperaturen zerstören direkt keimfähigen Pollen.
Diese beliebten Nutzpflanzen stammen zwar aus wärmeren Regionen, doch extreme Hitze stellt ein echtes Problem für sie dar. Steigt die Temperatur in einem geschlossenen Gewächshaus über dreißig Grad Celsius, werden die Pollenkörner buchstäblich sterilisiert. Die Blüten können sich überhaupt nicht mehr bestäuben und sterben sofort ab.

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Unerwartete nächtliche Temperaturstürze im Frühling, die deutlich unter zehn Grad fallen, sind ebenfalls äußerst gefährlich. Bei solch extremer Kälte kommt die natürliche Pollenentwicklung in den Staubblättern vollständig zum Erliegen. Eine unbestäubte Blüte an einem kräftigen Strauch hält sich maximal drei Tage und verwelkt dann, ohne jeglichen Nutzen zu bringen.

An heißen Sommertagen ist es unbedingt notwendig, Gewächshäuser und Anzuchtstationen intensiv und regelmäßig zu lüften. Ein leichter Luftzug trägt nicht nur wesentlich zur Senkung der Temperatur bei, sondern verteilt auch den leichten Blütenstaub zwischen den einzelnen Pflanzen.

Die richtige Düngung von Tomaten rettet Ihre gesamte Ernte.

Sobald die ersten gelben Knospen an den grünen Sträuchern erscheinen, ändern sich die Bedürfnisse der Pflanze radikal und schlagartig. Bis dahin benötigte sie dringend große Mengen Stickstoff für das schnelle Wachstum des dicken Stammes und der tiefgrünen Blätter. Jetzt muss die Zufuhr von freiem Stickstoff jedoch sofort auf ein Minimum reduziert werden.

Ein Stickstoffüberschuss in dieser sensiblen Phase führt zu massivem Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung. Am Ende erhält man einen prächtigen, dichten Bewuchs mit kaum Ertrag. Die ideale Tomatendüngung muss sich daher auf ganz andere Aspekte konzentrieren.

Die Hauptrolle übernehmen nun das lebenswichtige Kalium, der nützliche Phosphor und einige spezifische Spurenelemente. Diese wertvollen Substanzen gewährleisten zuverlässig eine gesunde Blütenknospenentwicklung, eine problemlose Bestäubung und ein anschließendes sehr schnelles Wachstum des Fruchtfleisches.

Gewöhnliche Holzasche als riesiger Nährstoffspeicher
Hartholzasche ist die beste und günstigste Quelle für reines Kalium für Ihren Garten. Kalium hilft Pflanzen direkt dabei, ihr kostbares Wasser während der heißesten Sommermonate deutlich besser und effizienter zu nutzen.

Gleichzeitig steigert es die Intensität der Blütezeit deutlich und beschleunigt die Bildung fester Früchte. Dieser natürliche Dünger kann sich zudem äußerst positiv auf den süßen Geschmack und das charakteristische Aroma reifer Sommergemüse auswirken.

Erfahrene Hobbygärtner empfehlen dringend, einmal wöchentlich reine Asche auszubringen. Streuen Sie einfach einen gehäuften Esslöffel gesiebte Asche direkt unter den Hauptstamm jeder Pflanze. Mischen Sie die Asche anschließend vorsichtig mit der Erde und gießen Sie alles gründlich mit klarem Wasser.

Herstellung eines hochkonzentrierten Flüssigextrakts aus Kaltasche
Wer es noch schneller und deutlich effektiver mag, kann zu Hause einen hervorragenden Flüssigdünger aus Kaltasche herstellen. Die Nährstoffe in flüssiger Form werden vom riesigen Wurzelsystem fast unmittelbar nach dem Gießen aufgenommen.

Geben Sie genau eine halbe Tasse feine Holzasche in einen großen Plastikeimer mit zehn Litern stehendem Wasser. Rühren Sie die Mischung gründli

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