Bohnen können den ganzen Sommer über Früchte tragen, wenn man sie anders aussät: Ein einfaches Verfahren verlängert die Erntezeit um Wochen.

Bohnen anzubauen ist einfach, aber wer den ganzen Sommer über frische Bohnen ernten möchte, sollte sie nicht alle auf einmal aussäen. Die beste Methode ist, sie nach und nach auszusäen, den richtigen Standort zu wählen und die jungen Bohnen regelmäßig zu ernten, bevor die Pflanze keine neuen mehr produziert.

Bohnen gehören zu den Gemüsesorten, die selbst Gartenneulinge belohnen. Sie sind pflegeleicht, keimen schnell, gedeihen gut in warmem Boden und liefern bei richtiger Pflege über mehrere Wochen hinweg eine Ernte.

Der häufigste Fehler ist ganz einfach: Der Gärtner pflanzt die gesamte Packung auf einmal, die Pflanzen keimen ungefähr gleichzeitig, und nach einer kurzen Zeit der Fülle endet die Ernte plötzlich.

Der Anbau von Bohnen beginnt mit dem richtigen Zeitpunkt.
Bohnen sind wärmeliebende Pflanzen, daher ist Eile geboten. Säen Sie die Samen erst aus, wenn sich der Boden erwärmt hat und die Nachttemperaturen nicht mehr gefährlich niedrig sind.

Bohnen keimen in kaltem Boden langsam, können faulen und die Jungpflanzen sind anfangs schwach. Es ist besser, ein paar Tage länger zu warten, als die Samen durch kaltes, nasses Wetter zu verlieren.

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In den meisten Gärten beginnt die Direktsaat im Mai. In kälteren Gebieten oder nach einer Regenzeit lohnt es sich, zu warten, bis der Boden nicht nur feucht, sondern auch angenehm warm ist.

Ungewöhnlicher Trick: Nicht alles auf einmal aussäen.
Um die Hülsen über einen längeren Zeitraum zu ernten, teilen Sie Ihre Aussaat in mehrere kleinere Portionen auf. Anstatt einer großen Aussaat säen Sie die Bohnen zwei- bis dreimal im Abstand von etwa sieben bis zehn Tagen aus.

So erreichen die Pflanzen nicht gleichzeitig das gleiche Entwicklungsstadium. Eine Gruppe beginnt zu blühen, eine andere wird kräftiger und eine dritte keimt noch, wodurch sich die Erntezeit auf natürliche Weise verlängert.

Die etappenweise Aussaat ist besonders praktisch für Buschbohnen, die in kürzerer Zeit reifen. Durch die Aufteilung des Beetes in kleinere Abschnitte erhalten Sie nach und nach frische Hülsen und müssen nicht ganze Körbe auf einmal verarbeiten.

Welche Bohnen eignen sich für den Garten?

Buschbohnen eignen sich für alle, die unkompliziert ohne Stütze anbauen möchten. Die Pflanzen bleiben klein, kompakt und sind gut für kleinere Beete geeignet.

Stangenbohnen benötigen eine Rankhilfe, können aber über einen längeren Zeitraum Früchte tragen. Wenn Sie Platz für ein Rankgerüst, einen Zaun oder stabile Pfähle haben, eignen sie sich hervorragend für eine kontinuierliche Ernte während der gesamten Saison.

Bei der Sortenwahl sollten Sie auf grüne, gelbe oder getrocknete Samenbohnen achten. Jede Sorte wird in einem anderen Reifestadium geerntet und hat leicht unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.

Wo Bohnen am besten gedeihen
Bohnen benötigen einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Starke Winde können junge Pflanzen schwächen und, im Falle von Stangenbohnen, die am Rankgitter entlang wachsenden Triebe beschädigen.

Der Boden sollte durchlässig, leicht feucht und eher neutral sein. Schwere, wassergesättigte und kalte Böden verlangsamen die Keimung und das Wurzelwachstum.

Pflanzen Sie die Hülsenfrucht nicht jedes Jahr an denselben Standort. Ideal ist ein Abstand von mindestens drei bis vier Jahren, um die Ansammlung von Leguminosenkrankheiten und Schädlingen im Boden zu vermeiden.

Nachbarn im Garten, die Bohnen helfen oder schaden
Bohnen lassen sich gut mit Mais, Karotten, Salat, Gurken, Sellerie oder Kreuzblütlern kombinieren. Bei Mischkulturen sollte man jedoch darauf achten, dass höhere Pflanzen nicht zu viel Licht wegnehmen.

Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Erbsen vertragen sich im Allgemeinen weniger gut mit Bohnen. In kleinen Beeten ist das nicht weiter tragisch, aber wenn möglich, sollten sie besser getrennt von den Bohnen angebaut werden.

Eine gute Beetplanung erspart Ihnen viel Ärger. Bohnen können dank ihrer Wurzelbakterien Stickstoff binden, daher müssen sie nicht in stark gedüngte Bereiche gepflanzt werden.

Präzise schrittweise Aussaatprozedur
Zuerst den Boden auflockern, Unkraut entfernen und etwas reifen Kompost einarbeiten. Der Boden sollte krümelig, nicht nass und klebrig sein.

Bereiten Sie die Pflanzlöcher oder Reihen so vor, dass die Pflanzen genügend Platz haben. Bei Buschbohnen sollten Sie etwa zehn Zentimeter Abstand zwischen den Pflanzen und fünfundzwanzig bis dreißig Zentimeter zwischen den Reihen lassen.

In jedes Loch können zwei bis drei Samen gelegt werden. Nach dem Auflaufen sollten die kräftigsten Pflanzen stehen bleiben und die schwächeren entfernt werden, damit sie sich nicht

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