Tomaten sollten nach dem Einpflanzen ins Beet besprüht werden, aber erst, nachdem sie gefroren sind.

Das Besprühen von Tomatenpflanzen nach dem Pflanzen kann sehr hilfreich sein, insbesondere wenn junge Pflanzen durch Kälte geschädigt werden, ihr Wachstum einstellen und zu welken beginnen. Nach einem Frost ist das Wetter in der Regel stabiler, doch die Wurzeln wachsen im kalten Boden oft noch langsam, weshalb eine Blattstütze sinnvoll ist.

Tomaten sind wärmeliebende Pflanzen, und ein plötzlicher Kälteeinbruch nach dem Pflanzen kann ihr Wachstum stark beeinträchtigen. Die Blätter können gelb, blass oder violett werden, und die Pflanze wirkt dann, als könne sie sich nicht mehr bewegen.

In diesem Stadium besteht kein Grund zur Panik und es ist nicht nötig, die Pflanzen sofort direkt an den Wurzeln zu düngen. Bei kaltem Boden nehmen die Wurzeln Nährstoffe schlechter auf, daher wirkt ein sanftes Besprühen der Blätter schneller und schonender.

Warum hören Tomaten nach dem Einpflanzen plötzlich auf zu wachsen?
Das Umpflanzen ist für Tomaten immer stressig. Die Pflanze muss sich an den neuen Standort anpassen, ihre empfindlichen Wurzeln neu ausbilden und mit dem Unterschied zwischen dem Wachstum im Haus und im Freien zurechtkommen.

Bei Kälte verlangsamt sich das Wachstum noch weiter. Die Tomate friert zwar nicht ein, aber sie kann nicht mehr so ​​effektiv wachsen, da die niedrigen Temperaturen den Transport von Wasser und Nährstoffen in der Pflanze einschränken.

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Dies ist am häufigsten an den Blättern zu beobachten. Sie verlieren ihre tiefgrüne Farbe, wirken matt, die Unterseite kann sich violett verfärben, und neue Triebe bilden sich kaum.

Das Besprühen von Tomaten nach dem Pflanzen ist sinnvoll, insbesondere durch die Blätter hindurch.
Bei kaltem Boden arbeitet das Wurzelsystem langsamer. Selbst wenn Nährstoffe im Boden vorhanden sind, kann die Pflanze sie möglicherweise nicht in ausreichender Menge aufnehmen.

Durch die Blattdüngung lässt sich dieses Problem teilweise umgehen, da die feinen Partikel direkt auf die Blattoberfläche gelangen und von der Pflanze schneller aufgenommen werden können. Ein Ersatz für einen gesunden Boden und eine gute Wurzelernährung ist die Blattdüngung jedoch nicht.

Die besten Ergebnisse erzielt man, sobald sich das Wetter beruhigt hat. Sollte eine weitere kalte Nacht bevorstehen, ist es ratsam, die Pflanzen zunächst mit Vlies abzudecken und das Besprühen auf einen ruhigeren Tag zu verschieben.

Bernsteinsäure als Stresslöser

Bernsteinsäure wird im Gartenbau als Stressunterstützungsmittel eingesetzt. Sie hilft Pflanzen, besser mit dem Umpflanzen, der Kühlung, schlechter Wurzelbildung und verlangsamtem Wachstum umzugehen.

Es handelt sich hierbei nicht um einen klassischen Dünger, der große Mengen an Nährstoffen liefert. Vielmehr unterstützt er die inneren Prozesse der Pflanze und kann ihr helfen, wieder normal zu wachsen.

Bei Tomaten ist es besonders nach dem Pflanzen hilfreich, solange die Blätter noch leben und die Pflanze noch steht. Ist die Pflanze jedoch vollständig erfroren, braun oder weich, kann kein Wachstumsförderer sie mehr retten.

Wie man eine Lösung mit Bernsteinsäure herstellt
Verwenden Sie etwa fünf Gramm Bernsteinsäure pro zehn Liter Wasser. Lösen Sie diese zunächst in etwas warmem Wasser auf und geben Sie die Lösung dann zum restlichen Wasser hinzu.

Das Sprühwasser sollte nicht eiskalt sein. Ideal ist abgestandenes Wasser mit einer angenehmen Temperatur, damit die Pflanzen keinen weiteren Stress erleiden.

Die Lösung gut verrühren und am Tag der Zubereitung verwenden. Bei der Herstellung von selbstgemachten Sprays ist es immer ratsam, nur die tatsächlich benötigte Menge vorzubereiten.

Wachstumsstimulator oder Zirkoniumpräparat
Der zweite Bestandteil kann ein Pflanzenwachstumsförderer sein, der Wachstum, Wurzelbildung und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen unterstützt. Viele Präparate kommen beim Umpflanzen, bei Kälte, Trockenheit oder anderen Stressfaktoren zum Einsatz.

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