Bohnenanbau in Holzkästen – ganz einfach

Bohnen (auch bekannt als Stangenbohnen oder grüne Bohnen) gehören zu den lohnendsten Gemüsesorten, die man zu Hause anbauen kann. Sie keimen schnell, benötigen wenig Pflege und liefern eine stetige Ernte nahrhafter Hülsen. Besonders praktisch: Sie gedeihen hervorragend in Töpfen oder Pflanzkästen. So können Sie auch ohne Garten frische Bohnen genießen, indem Sie sie in Holzkästen auf Ihrem Balkon, Ihrer Terrasse oder Ihrem Balkon anbauen.

Holzkästen sind ideal, da sie Ihrem Zuhause eine rustikale und natürliche Note verleihen und gleichzeitig den Bohnen den nötigen Platz und die passenden Bodenbedingungen zum Gedeihen bieten. Mit etwas Pflege können Sie sich direkt vor Ihrer Haustür über eine reiche Ernte knackiger, aromatischer Hülsen freuen.

Warum Holzkästen für Bohnen wählen? Holzkästen verschönern nicht nur Ihren Garten, sondern bieten auch praktische Vorteile:

Im Gegensatz zu Plastikbehältern reguliert Holz die Bodentemperatur und verhindert so, dass die Wurzeln in der Sommersonne überhitzen.

Sie sind in der Regel geräumig und stabil, sodass Sie verschiedene Sorten zusammen anpflanzen und Kletterbohnen mit Rankhilfen oder Stäben stützen können.

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Darüber hinaus verleiht die Wiederverwendung von Holz Ihrem Garten eine nachhaltige und ästhetische Note.

Die richtige Sorte wählen
Es gibt zwei Hauptarten von Bohnen:

Buschbohnen: Diese sind kompakt, pflegeleicht und benötigen keine Stütze. Sie eignen sich perfekt für kleine Pflanzgefäße und für alle, die eine pflegeleichte und ordentliche Ernte wünschen.

Stangenbohnen: Diese wachsen höher und tragen über einen längeren Zeitraum, benötigen aber eine vertikale Stütze wie Stäbe, Bambusstäbe oder Rankgitter. Sie liefern eine größere Ernte auf derselben Fläche.

Beide Arten gedeihen gut in Holzpflanzgefäßen. Ihre Wahl hängt vom verfügbaren Platz und Ihren Anbauvorlieben ab.

Die Pflanzgefäße vorbereiten
Wählen Sie Pflanzgefäße, die mindestens 30 cm tief und breit genug für mehrere Pflanzen sind.

Verwenden Sie unbehandeltes Holz wie Zeder, Kiefer oder Redwood, um zu verhindern, dass Schadstoffe in den Boden gelangen.

Machen Sie Abflusslöcher in den Boden, damit sich kein Wasser staut.

Um die Lebensdauer des Pflanzgefäßes zu verlängern, können Sie es innen mit Gartenvlies auslegen und so für eine gute Drainage sorgen.

Ideale Erdmischung
Bohnen bevorzugen leichten, gut durchlässigen Boden. Eine gute Blumenerde besteht aus:

50 % Gartenerde oder Lehm,

30 % Kompost für Nährstoffe,

20 % Perlit oder grobem Sand zur Verbesserung der Drainage.

Da Bohnen Stickstoff im Boden binden, benötigen sie keine übermäßige Düngung. Im Gegenteil: Zu viel Stickstoff kann zu vielen Blättern, aber wenigen Hülsen führen.

Bohnen aussäen
Bohnen wachsen am besten, wenn sie direkt ins Pflanzgefäß gesät werden, da sie das Umpflanzen nicht gut vertragen.

Buschbohnen: Säen Sie die Samen etwa 2–3 cm tief und im Abstand von 8–10 cm.

Stangenbohnen: Legen Sie die Samen kreisförmig um eine Rankhilfe oder ein Spalier im Abstand von 10–15 cm aus.

Nach der Aussaat vorsichtig gießen. Die Samen keimen in der Regel innerhalb von 7–10 Tagen, wenn der Boden warm ist.

Bewässerung und Licht: Bohnen benötigen regelmäßiges Gießen, um zarte Hülsen zu bilden. Halten Sie den Boden feucht, aber nicht nass. Da Holztöpfe schneller austrocknen als Erde, sollten Sie die Feuchtigkeit regelmäßig kontrollieren. Mulchen mit Stroh oder gehäckselten Blättern hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.

Stellen Sie die Töpfe an einen sonnigen Platz mit 6–8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Zu wenig Licht kann zu schwachen Pflanzen mit wenigen Hülsen führen.

Pflanzenstütze: Wenn Sie Stangenbohnen anbauen, bieten Sie ihnen von Anfang an eine stabile Stütze: Holzstäbe, Bambusstäbe oder ein gut befestigtes Spalier im Blumenkasten. Diese Pflanzen können mehrere Meter hoch werden und unter der Last der Hülsen schwer werden.

Buschbohnen benötigen keine Stütze, obwohl ein kleiner Stab ihnen an windigen Tagen Halt geben kann.

Pflege und Düngung
Bohnen sind nach dem Anwachsen pflegeleicht. Da sie Stickstoff binden, benötigen sie keine intensive Düngung. Ein- bis zweimal pro Saison etwas Kompost oder ein ausgewogener organischer Dünger genügt.

In Balkonkästen wächst kaum Unkraut, dennoch sollte es umgehend entfernt werden, um Konkurrenz zu vermeiden. Achten Sie auf Schädlinge wie Blattläuse oder Bohnenkäfer, die sich mit Kaliumseife oder Neemöl bekämpfen lassen.

Bohnenernte
Der schönste Moment ist die Ernte.

Buschbohnen: erntereif nach 50–60 Tagen.

Rangbohnen: tragen mehrere Wochen lang.

Ernten Sie die Hülsen, wenn sie fest, knackig und sortentypisch groß sind. Lassen Sie sie nicht überreif werden, da sie sonst zäh und faserig werden. Häufiges Ernten regt die Pflanze zur weiteren Produktion an.

Fazit: Bohnen in Holzkästen anzubauen ist eine einfache und angenehme Methode.

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