Löwenzahnmarmelade für den Winter: ein einfaches Rezept und nützliche Tipps

Löwenzahnmarmelade ist nicht nur eine leckere Alternative zu Honig, sondern auch ein natürlicher Immunbooster. Sie wird oft als „Honig des armen Mannes“ bezeichnet, ist aber in Wirklichkeit eine Delikatesse mit angenehmem Aroma und mildem, blumigem Geschmack.

Wichtig ist die richtige Zubereitung.

Zutaten:

400 Löwenzahnblüten; 1 Liter Wasser;

1 kg Zucker; 1 Zitrone
Schritt-für-Schritt-Rezept:

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Blüten sammeln: Sammeln Sie Löwenzahnblüten abseits von Wegen und verwenden Sie nur voll erblühte Blüten. Verwenden Sie keine Blüten mit bereits vergilbten Blütenblättern.

Zubereitung: Waschen Sie die Blüten in kaltem Wasser und lassen Sie sie einige Stunden einweichen, um Insekten zu entfernen. Entfernen Sie anschließend unbedingt die grünen Kelchblätter – sie sind bitter.

Aufguss zubereiten: Übergießen Sie die Blüten mit Wasser, bringen Sie es zum Kochen und lassen Sie es 15 Minuten kochen. Decken Sie den Topf ab und lassen Sie den Aufguss 10–12 Stunden (oder über Nacht) ziehen.

Abseihen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb oder ein Mulltuch abseihen. So viel Saft wie möglich auspressen.

Zubereitung: Zucker und in Scheiben geschnittene Zitrone mit Schale zum abgeseihten Aufguss geben. Bei schwacher Hitze 1–1,5 Stunden köcheln lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entsteht.

Abfüllen: Die heiße Marmelade in sterilisierte Gläser füllen, fest verschließen, umdrehen und bis zum vollständigen Abkühlen einwickeln.

Tipps:

Der Erntezeitpunkt ist entscheidend. Ideal ist Ende April bis Anfang Mai, vor dem Mittagessen, wenn die Blüten voll erblüht sind.
Nicht zu süßen. Für einen milderen Geschmack die Zuckermenge auf 700–800 g reduzieren, die Kochzeit aber beibehalten.
Zitrone dient nicht nur dem Geschmack. Sie stabilisiert die Konsistenz und gleicht die Süße aus.
Aufbewahrung: Die Gläser dunkel lagern. Die Marmelade ist im Kühlschrank bis zu einem Jahr haltbar.
Löwenzahnmarmelade ist nicht nur eine Winterkonserve, sondern auch ein kleines Ritual der Selbstfürsorge. Und ja, es schmeckt wirklich köstlich auf Toast oder im Tee anstelle von Honig.

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