Asche statt Zement: Ein altes Rezept, das fester hält als Stein.

Ich mag besonders einfache und zuverlässige Methoden – solche, die weder Zementsäcke noch den Aufwand mit einem Betonmischer erfordern.

Es sieht aus wie gewöhnliche Asche vom Herd oder Grill – wir verwenden sie normalerweise als Dünger für Gartenbeete.

Aber sie hat noch eine andere Verwendung: Sie kann Baumischungen problemlos ersetzen, und zwar so leicht, dass selbst Zement dagegen verblasst.

Warum Asche funktioniert? Es liegt an den Grundlagen der Chemie. Asche enthält viel Kalzium in Form von Oxiden – dieser Bestandteil sorgt für die Festigkeit und das Aushärten von Baumischungen.

Die Kombination von Asche mit Salz und Kalk setzt einen chemischen Prozess in Gang, der den Mörtel hitzebeständig und fest macht und ihn perfekt an Ziegel, Stein und Metall haften lässt.

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Darüber hinaus ist diese Methode umweltfreundlicher und deutlich wirtschaftlicher als herkömmlicher Zement. Ich habe mir ein paar Eimer Asche vom Herd geholt, und nun ist die Basis für den Mörtel fertig.

Was Sie benötigen:
Holzasche – ca. 6 Liter (Kohlenasche ist ebenfalls geeignet)

gelöschter Kalk – 3–5 Liter (vorher auf die Konsistenz von flüssiger Kalkfarbe verdünnt)

Küchensalz – ca. 1 kg

Optional: etwas feiner Sand für zusätzliche Festigkeit

Zubereitung: Sieben Sie die Asche und entfernen Sie grobe Partikel und Verunreinigungen. Filtern Sie den Kalk, wie Sie es auch beim Kalken tun würden. Vermischen Sie die Asche mit dem Salz gründlich. Geben Sie die Kalklösung nach und nach hinzu und rühren Sie dabei mit einem Werkzeug um. Die Mischung sollte einer klassischen Zementmörtelmischung ähneln.

Wichtig: Tragen Sie unbedingt Handschuhe – die Mischung ist sehr ätzend.

Anwendungsbereiche
Zum Beschichten von Öfen, Kaminen und Tandoors – es ist extrem hitzebeständig.

Zum Mauern in Bereichen mit hohen Temperaturen.

Zum Abdichten von Rissen, insbesondere um Schornsteine ​​herum.

Zum Befestigen von Verkleidungen und Fliesen unter hohen Temperaturen.

Nach vollständiger Trocknung reißt oder bröckelt dieser Mörtel nicht und ist beständig gegen Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen.

Mit diesem Mörtel errichtetes Mauerwerk lässt sich praktisch nicht entfernen – es hält bombenfest.

Haben Sie Asche schon einmal im Bauwesen verwendet? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse!

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