Studien zeigen: Menschen mit den Blutgruppen A, B und AB haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten, insbesondere im Verdauungstrakt, während Blutgruppe 0 meist ein geringeres Risiko aufweist.
🔬 Aktuelle Forschungsergebnisse
- Magenkrebs: Eine Studie mit 50.000 Teilnehmern ergab, dass Menschen mit Blutgruppe A, B oder AB ein 55 % höheres Risiko haben, an Magenkrebs zu erkranken, als Personen mit Blutgruppe 0.
- Darmkrebs: Blutgruppe A erhöht das Risiko um etwa 16 % im Vergleich zu Blutgruppe 0.
- Leberkrebs: Menschen mit Blutgruppe AB haben ein 45 % höheres Risiko.
- Bauchspeicheldrüsenkrebs: Blutgruppen 0 und AB zeigen ein geringeres Risiko (etwa 16 % niedriger).
- Thromboserisiko bei Krebs: Nicht-0-Blutgruppen (A, B, AB) sind stärker gefährdet, venöse Thromboembolien zu entwickeln, was die Prognose bei Krebspatienten verschlechtern kann. meduniwien.ac.at Heute.at
📊 Übersicht: Blutgruppen und Krebsrisiko
| Blutgruppe | Erhöhtes Risiko | Geringeres Risiko |
|---|---|---|
| A | Magenkrebs (+55 %), Darmkrebs (+16 %) | – |
| B | Magenkrebs (+55 %) | – |
| AB | Magenkrebs (+55 %), Leberkrebs (+45 %) | Bauchspeicheldrüsenkrebs (-16 %) |
| 0 | – | Bauchspeicheldrüsenkrebs (-16 %), allgemein geringeres Risiko |
⚠️ Wichtige Hinweise
- Kein absoluter Zusammenhang: Blutgruppe allein bestimmt nicht, ob jemand Krebs bekommt. Lebensstil, Ernährung, Rauchen, Alkohol und genetische Faktoren spielen eine größere Rolle.
- Forschungslage begrenzt: Viele Studien haben regionale Schwerpunkte (z. B. Iran, Europa) und berücksichtigen nicht immer alle Risikofaktoren.
- Prävention bleibt entscheidend: Unabhängig von der Blutgruppe sind gesunde Ernährung, Bewegung und Vorsorgeuntersuchungen die wichtigsten Schutzmaßnahmen.