Wie man Unkräuter, die Ernten schädigen, bekämpft und welche Herbizide am besten wirken.

Warum ist die Ambrosia ein ernstes Problem für Landwirte und Gärtner?
Die Ambrosia (Galium aparine) ist kein gewöhnliches Unkraut. Sie ist eine aggressive Pflanze, die sich schnell über Felder ausbreitet, sich an Nutzpflanzen festsetzt und den Ertrag von Getreide, Raps und Gemüse erheblich mindert.

Sie bildet dichte Dickichte, die das Wachstum von Kulturpflanzen hemmen, ihnen Feuchtigkeit und Nährstoffe entziehen, die Ernte erschweren und zur Krankheitsentwicklung beitragen.

Wie man die Ambrosia bekämpft: Wirksame Methoden

  1. Agrotechnische Methoden (grundlegend, aber nicht immer ausreichend)
    Vor dem Einsatz von Chemikalien ist es wichtig, die Anzahl der Samen im Boden zu reduzieren. Dies kann durch tiefes Pflügen im Herbst, Einhaltung der Fruchtfolge, frühes Eggen im Frühjahr und Aussortieren des Saatguts erreicht werden.

Wichtig ist jedoch: Die Ambrosia ist sehr regenerationsfähig. Agrotechnische Methoden können ihr Wachstum daher nur eindämmen, aber nicht vollständig vernichten.

  1. Die wirksamste Methode sind Herbizide.

Sie unterdrücken wirksam zweikeimblättrige Unkräuter, einschließlich der Augenbohne.

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Gängige Herbizidarten:

– Systemische Herbizide für Getreidekulturen

– Breitbandherbizide zur Nachauflaufbehandlung

– Kombinationspräparate gegen zweikeimblättrige Unkräuter

Wichtig: Die besten Ergebnisse werden durch eine Behandlung im frühen Wachstumsstadium der Unkräuter (2–4 Entwicklungsringe) erzielt.

Wann die Behandlung am wirksamsten ist: Für eine optimale Wirkung von Herbiziden sind folgende Bedingungen wichtig: Die Temperatur sollte +12…+25 °C betragen. Außerdem sollte es 4–6 Stunden nach der Behandlung nicht regnen. Wichtig ist auch, dass die Unkräuter aktiv sind und noch jung (vor dem Überwuchern).

Ambrosia in Getreide: Warum sie besonders gefährlich ist
In Weizen- und Gerstenkulturen umschlingt die Ambrosia die Halme, erschwert die Ernte mit dem Mähdrescher, kann zum Lagern der Pflanzen führen und mindert die Kornqualität. Deshalb bekämpfen Landwirte diese Pflanze aktiv.

Traditionelle Methoden: Wirken sie?

Es gibt Versuche, die Pflanze manuell oder auf natürliche Weise zu bekämpfen, doch die mechanische Entfernung ist nur auf kleinen Flächen wirksam. Zudem zeigen organische Aufgüsse nur eine geringe Wirkung, und die Ambrosia erholt sich schnell.

In der industriellen Landwirtschaft werden diese Methoden fast nie als Hauptmethode eingesetzt.

Die Ambrosia zählt zu den hartnäckigsten Unkräutern in der Landwirtschaft. Die wirksamste Bekämpfung erfolgt durch moderne systemische Herbizide in Kombination mit geeigneten Anbautechniken. Gute Ernte!

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