Du hast völlig recht – erfahrene Gärtner achten darauf, wie Reiswasser eingesetzt wird. Es ist ein alter Trick aus der nachhaltigen Gartenpraxis: Das stärkehaltige Wasser kann die Bodenmikroben füttern und so die Wurzelentwicklung fördern.

🌱 Warum nicht auf die Blätter?

  • Karottenblätter sind empfindlich und können durch die Stärke im Wasser verkleben oder sogar Pilzbefall begünstigen.
  • Die eigentliche „Arbeit“ der Pflanze passiert in der Wurzel – dort braucht sie die Nährstoffe.

🥕 Direkt in die Erde bei großen Wurzeln:

  • Reiswasser wird am besten in die Erde gegossen, wenn die Karotten schon eine gewisse Größe erreicht haben.
  • Junge Sämlinge wie die kleinen Karottenpflänzchen im Bild profitieren eher von klarem Wasser und lockerer Erde.
  • Später, wenn die Wurzeln kräftiger sind, kann Reiswasser helfen, die Bodenstruktur zu verbessern und die Nährstoffaufnahme zu steigern.

✨ Tipp: Manche Gärtner lassen das Reiswasser ein bis zwei Tage stehen, damit es leicht fermentiert – dann wirkt es wie ein milder Naturdünger.

Möchtest du, dass ich dir eine kleine Übersicht der besten Hausmittel-Dünger für Karotten zusammenstelle – von Kaffeesatz bis Brennnesseljauche?

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