Anleitung zur Herstellung von Modelliermasse für den Außenbereich

Wenn Sie rustikale Dekorationen in gebrannter Tonoptik mögen, könnte dieses Rezept für Modelliermasse für den Außenbereich zu Ihren Favoriten gehören. Obwohl es sich nicht um echten Ton handelt, erhält die Masse nach dem Trocknen eine sehr ähnliche Textur und Optik, insbesondere wenn sie in Terrakottatönen bemalt und mit einem Versiegelungsmittel geschützt wird. Diese Modelliermasse eignet sich ideal für die Herstellung von Gartenfiguren, Namensschildern, dekorativen Reliefs, kleinen Skulpturen und allen Arten von Projekten, die einen handgefertigten und haltbaren Look benötigen.

MATERIALIEN:

2 Tassen Weißzement

2 Tassen gesiebter feiner Sand

1 Tasse Maisstärke

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1 Tasse Weißleim

Wasser (nach Bedarf)

Acrylfarbe in Terrakotta- oder Tonfarben (nach Bedarf)

ANLEITUNG:

In einer großen Schüssel Weißzement, feinen Sand und Maisstärke zu einem gleichmäßigen Pulver vermischen.

Weißleim hinzufügen und verrühren.

Nach und nach Wasser hinzufügen und kneten, bis ein glatter, formbarer Teig entsteht, ähnlich fester Modelliermasse.

Wenn Sie möchten, dass der Ton von Anfang an eine natürliche Farbe hat, geben Sie beim Kneten etwas Terrakotta-Acrylfarbe hinzu.

Kneten Sie die Masse einige Minuten lang, bis alle Zutaten gut vermengt sind.

ANWENDUNG DES TONS

Dieser Ton kann von Hand geformt oder auf Stützkonstruktionen aus Draht, Metallgewebe, dicker Pappe oder recycelten Behältern aufgetragen werden.

Um Risse zu vermeiden, formen Sie keine zu dicken Stücke. Wenn das Projekt viel Volumen erfordert, empfiehlt es sich, eine dünne Basis zu formen und diese anschließend mit einer Tonschicht zu bedecken.

Während des Formens können Sie die Oberfläche mit leicht angefeuchteten Fingern glätten.

TROCKNUNG

Lassen Sie die Stücke die ersten Stunden an einem gut belüfteten Ort, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, trocknen. Die Trocknungszeit hängt von der Größe und Dicke des Stücks ab und kann zwischen einem und mehreren Tagen variieren.

Mit dem Aushärten des Tons wird das Stück härter und widerstandsfähiger.

ZUSÄTZLICHER SCHUTZ

Um Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen besser standzuhalten, tragen Sie zwei bis drei Schichten Acryl-Außenlack oder eine geeignete wasserfeste Versiegelung für Zement auf.

Obwohl diese Mischung deutlich haltbarer ist als herkömmliche selbstgemachte Tonerde, verlängert die abschließende Schutzschicht ihre Lebensdauer erheblich.

IST DIESE MISCHUNG FÜR DIE HERSTELLUNG VON TÖPFEN GEEIGNET?

Ja, diese Mischung eignet sich zur Herstellung von dekorativen Töpfen. Beachten Sie jedoch, dass sie von sich aus nicht vollständig wasserdicht ist. Zement ist im Allgemeinen feuchtigkeitsbeständig, aber aufgrund der enthaltenen Maisstärke und des Weißleims empfiehlt es sich, das Gefäß zu versiegeln, wenn es dauerhaft Wasser ausgesetzt ist.

Ist eine Versiegelung notwendig?

Ja, wenn der Topf dekorativ sein soll. Wenn Sie beispielsweise einen Plastiktopf mit einer Pflanze darin aufstellen, schützt eine einfache Versiegelung für den Außenbereich die Oberfläche vor Regen und Feuchtigkeit. Wenn der Topf direkt mit Erde befüllt wird, empfiehlt es sich, die Außenseite und je nach Verwendungszweck auch die Innenseite zu versiegeln, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit ständig eindringt und das Gefäß mit der Zeit beschädigt.

So imprägnieren Sie einen handgefertigten Blumentopf

Option 1: Acryl-Außenlack

Lassen Sie das Werkstück mehrere Tage vollständig trocknen.

Tragen Sie eine erste Schicht wasserbasierten Acryl-Außenlack auf.

Lassen Sie den Lack gemäß den Herstellerangaben trocknen.

Tragen Sie zwei bis drei weitere Schichten auf.

Diese Option schützt vor Regen und mäßiger Luftfeuchtigkeit.

Option 2: Wasserfeste Mauerwerksversiegelung

Warten Sie, bis das Werkstück vollständig ausgehärtet ist.

Tragen Sie die Versiegelung mit einem Pinsel oder Schwamm auf.

Lassen Sie sie trocknen.

Tragen Sie eine zweite Schicht auf.

Diese Art von Produkt wird üblicherweise für Beton, Stein und Ziegel verwendet und eignet sich daher sehr gut für Zementgegenstände.

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