Werfen Sie keine Teebeutel in den Garten: Ein einfacher Trick aus der Küche hilft dem Boden, dem Wasser und den jungen Pflanzen.

Teebeutel im Garten mögen unbedeutend erscheinen, doch richtig eingesetzt, können sie dem Boden helfen, Feuchtigkeit zu speichern und ihn mit organischem Material anzureichern. Bevor Sie sie jedoch mit Ihren Pflanzen vergraben, sollten Sie eine wichtige Regel beachten, die darüber entscheidet, ob Sie dem Boden damit helfen oder ihn unnötig belasten.

Für die meisten Menschen ist ein gebrauchter Teebeutel einfach nur gewöhnlicher Abfall, für einen Gärtner hingegen sind es Überreste von Pflanzenblättern, die sich allmählich im Boden zersetzen.

Es ist kein Wunderdünger, der Kompost oder gute Erde ersetzen kann, aber er kann das Leben im Garten unterstützen, bei Trockenheit helfen und die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens verbessern.

Teebeutel im Garten machen nur dann Sinn, wenn sie natürlich sind.
Am wichtigsten ist es, das Material des Teebeutels zu überprüfen. Manche Teebeutel enthalten Kunststoff- oder Nylonfasern, die sich im Boden nicht zersetzen.

Vergräbt man einen solchen Beutel in einem Blumenbeet, zersetzen sich die Teeblätter, aber die Verpackung kann sehr lange im Boden verbleiben und so unnötigerweise kleine Mengen synthetischer Rückstände in den Garten einbringen.

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Am sichersten ist es, losen Tee, kompostierbare, ungebleichte Teebeutel zu verwenden oder den Beutel einfach aufzuschneiden. Streuen Sie die Blätter auf die Erde und entsorgen Sie die verdächtige Verpackung im Hausmüll.

Was Teeblätter dem Boden hinzufügen
Teeblätter sind organisches Material. Bei der Zersetzung reichern sie den Boden mit geringen Mengen an Nährstoffen an und fördern die Bodenmikroorganismen.

Sie enthalten hauptsächlich Rückstände von Stickstoff, Kalium und anderen Elementen in geringen Dosen. Sie geben den Pflanzen keinen unmittelbaren, starken Wachstumsimpuls, tragen aber zur längerfristigen Fruchtbarkeit bei.

Ihre Vorteile entfalten sie am besten bei regelmäßiger und sachgemäßer Anwendung. Ein einzelner Sack reicht nicht für ein ganzes Beet aus, aber Dutzende kleiner Stücke im Laufe einer Saison verbessern den Boden deutlich.

Geringe Wasserversorgung an den Wurzeln
Ein gebrauchter Teebeutel kann, wenn er eingeweicht ist, Feuchtigkeit wie ein kleiner Schwamm speichern. Vergräbt man ihn einige Zentimeter unter der Wasseroberfläche, gibt er das Wasser langsamer ab.

Dieser Trick ist besonders nützlich für junge Sämlinge, Kräuter, Salate oder Pflanzen in Töpfen, wo die Erde schneller austrocknet und die Wurzeln nicht viel Platz zum Wachsen haben.

Platzieren Sie den Beutel nicht direkt auf dem Wurzelhals der Pflanze. Legen Sie ihn seitlich in den Wurzelbereich, um die Feuchtigkeit zu erhalten, ohne dass der Stängel fault.

Wie man einen Teebeutel richtig vergräbt
Lassen Sie die Pflanze zunächst etwas abkühlen und abtropfen. Legen Sie niemals einen Heizbeutel in die Nähe einer Pflanze, da dies die empfindlichen Wurzeln beschädigen könnte.

Graben Sie ein Loch etwa fünf bis acht Zentimeter vom Sämling entfernt. Bedecken Sie den Teebeutel oder die Teeblätter selbst mit einer dünnen Schicht Erde und gießen Sie vorsichtig.

Bei größeren Pflanzen können Sie zwei bis drei Säcke um den Wurzelbereich herum verteilen. Achten Sie jedoch darauf, das Beet nicht zu dicht mit Säcken zu bedecken, da der Boden sonst nass und schlecht belüftet bleibt.

Wann sind sie am hilfreichsten?
Teebeutel sind besonders in Trockenperioden, beim Einpflanzen junger Pflanzen und in leichten, sandigen Böden nützlich. Solche Böden lassen Wasser schnell abfließen, und die organische Substanz hilft ihnen, die Feuchtigkeit zu speichern.

Sie eignen sich auch für Töpfe auf dem Balkon. Das Substrat in Pflanzgefäßen überhitzt schnell, und eine kleine Menge organisches Material kann helfen, ein besseres Gleichgewicht zu erhalten.

Bei schwerem Lehmboden ist Vorsicht geboten. Ist der Boden noch feucht, kann eine zusätzliche Wasserspeicherung von Nachteil sein.

Teebeutel im Kompost funktionieren noch besser
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie sie direkt mit Ihren Pflanzen vergraben sollen, geben Sie sie auf Ihren Komposthaufen, wo sie sich zusammen mit anderen Küchen- und Gartenabfällen zersetzen.

Tee ist ein stickstoffhaltiger Bestandteil, ebenso wie Kaffeesatz oder frische Grünabfälle. Kompost benötigt jedoch auch trockenes Material wie Laub, Stroh oder unbedruckten Karton.

Wenn Sie sich über die Zusammensetzung der Beutel nicht sicher sind, reißen Sie diese vor dem Kompostieren auf. Der Inhalt landet im Kompost, und Sie müssen nicht Monate später nach der Verpackung suchen.

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