Die Trockendüngung von Gurkenpflanzen ist eine einfache Möglichkeit, die Wurzeln den ganzen Sommer über mit einer gleichmäßigeren Nährstoffversorgung zu versorgen. In Kombination mit Granulatdünger wird das Beet besser durchfeuchtet, das Bodenleben gefördert und die Fruchtbildung verlängert.
Gurken wachsen schnell und verbrauchen während der Hauptsaison fast ununterbrochen Nährstoffe. An einem Tag sieht man neue Blüten, wenige Tage später junge Früchte, und die Pflanze muss alles gleichzeitig versorgen.
Wenn der Boden nach der ersten Ernte ausgelaugt ist, sieht man es den Gurken schnell an. Die Blätter werden blass, die Früchte rollen sich ein, die Blüten fallen ab, und der Garten sieht plötzlich nicht mehr so frisch aus wie im Frühsommer.
Warum Trockendüngung bei Gurken direkt an den Wurzeln wirkt
Die Trockendüngung von Gurken hat den Vorteil, dass die Nährstoffe in der Wurzelzone verbleiben und nach und nach freigesetzt werden. Dadurch erfährt die Pflanze keinen einmaligen Nährstoffschock, sondern wird über mehrere Tage hinweg sanfter unterstützt.
Gurken haben ein flaches Wurzelsystem, daher bevorzugen sie eine nährstoffreiche, leicht feuchte oberste Bodenschicht, die vor Austrocknung geschützt ist.
Pulverförmige und granulierte Inhaltsstoffe werden am besten nach dem Gießen oder vor dem Regen angewendet. Die Feuchtigkeit aktiviert sie und hilft, die Wirkstoffe näher an die Wurzeln zu bringen.
Diatomit ist ein unscheinbares Pulver mit einer großen Rolle
Diatomit besteht aus den versteinerten Schalen winziger Kieselalgen. Es wird im Garten als natürliches Mineralmaterial verwendet, das die Bodeneigenschaften verbessern kann.
Es enthält hauptsächlich Silizium und geringere Mengen anderer Mineralstoffe. Silizium wird häufig mit festerem Gewebe und besserer Stressresistenz bei Gemüse in Verbindung gebracht.
Seine Fähigkeit, mit Feuchtigkeit umzugehen, ist ebenfalls wichtig. Das feine Pulver hilft, einen Teil des Wassers und der Nährstoffe im Boden zu halten, sodass diese nach dem Gießen nicht so schnell weggespült werden.
Warum Gurken Silizium schätzen
Silizium ist kein traditioneller Hauptdünger wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium, kann Pflanzen aber dennoch helfen, mit Hitze, Trockenheit und wechselnden Wetterbedingungen zurechtzukommen.
Dies ist besonders wichtig für Gurken im Juli und August, wenn die Pflanzen unter hohen Temperaturen, schneller Verdunstung von Wasser und oft auch unter Mehltau und anderen Blattproblemen leiden.
Ein stärkeres Netz und eine bessere Wasserversorgung können dazu beitragen, dass die Pflanze nach der ersten großen Ernte nicht abstirbt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Kieselgur die Bewässerung oder eine vollständige Düngung ersetzen kann.
Granulierter Mist liefert organische Nährstoffe
Die zweite Zutat ist granulierter Mist. Er ist praktisch, leicht zu lagern, riecht nicht so stark wie frischer Mist und gibt die Nährstoffe nach und nach ab.
Bei Kontakt mit Feuchtigkeit quellen die Granulate auf und beginnen sich zu zersetzen, wodurch dem Boden je nach Düngemittelart organische Substanz, Stickstoff, Kalium, Phosphor und andere Nährstoffe zugeführt werden.
Es ist besonders hilfreich für Gurken, wenn der Boden nach einer langen Fruchtperiode an Nährstoffen verliert. Die organischen Bestandteile fördern zudem Mikroorganismen, die für gesunde Wurzeln wichtig sind.
Wie man eine Trockenmischung für Gurken zubereitet
Für ein typisches Blumenbeet benötigt man etwa ein bis zwei Kilogramm feinkörnige Kieselgur. Die genaue Menge hängt von der Größe des Beetes, der Pflanzdichte und der Bodenbeschaffenheit ab.
Geben Sie etwa ein Kilogramm granulierten Mist hinzu. Sie können die Zutaten in einem Eimer vermischen oder sie nach und nach ausstreuen, damit sie die Pflanzen gleichmäßig erreichen.
Wenn Sie Gurken in einem kleineren Beet oder Topf anbauen, reduzieren Sie die Düngermenge deutlich. In Töpfen konzentrieren sich die Nährstoffe schneller, und es kommt eher zu einer Überdüngung.
Wann soll die Mischung an den Wurzeln verteilt werden?
Der beste Zeitpunkt ist nach dem Gießen, wenn die Erde feucht, aber nicht nass ist. So wird das trockene Pulver nicht unnötig aufgewirbelt und die Granulate beginnen allmählich zu wirken.
Verteilen Sie die Mischung kreisförmig um die Pflanzen herum, nicht direkt auf dem Stängel. Lassen Sie einige Zentimeter Abstand zwischen dem Dünger und dem Pflanzenhals.
Nach dem Ausbringen können Sie die Oberfläche leicht harken oder mit einer dünnen Mulchschicht abdecken. Dadurch verbindet sich die Mischung besser mit dem Boden und wird nicht vom Wind verweht.
Wie oft sollte die Trockendüngung wiederholt werden?
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