Sie werden nicht glauben, was ein altes Stück Zeitungspapier mit Paprika anstellen kann! Sie bleiben wochenlang knackig – ohne Schimmel oder Fäulnis.

Paprika zu lagern scheint einfach, bis sich weiche oder feuchte Stellen oder erste Schimmelspuren im Kühlschrankfach bilden. Einfaches Papier kann helfen, aber nur, wenn die Früchte trocken, unbeschädigt und bei der richtigen Temperatur gelagert werden.

Paprika verliert ihre Festigkeit hauptsächlich durch Wasserverdunstung und Gewebeschädigung. Gleichzeitig vertragen sie keine übermäßige Feuchtigkeit an der Oberfläche, da Tropfen und Kondenswasser die Fäulnisentwicklung beschleunigen.

Hier kommt Papier ins Spiel. Es geht nicht darum, die Ernte zu konservieren oder auf wundersame Weise ihre Lebensdauer zu verlängern, sondern vielmehr um ein einfaches Hilfsmittel, das die Früchte trennt und einen Teil der Oberflächenfeuchtigkeit auffängt.

Die Lagerung von Paprika beginnt mit der Ernte oder dem Kauf.
Feste Paprika mit glatter, straffer Haut halten am längsten. Wählen Sie Früchte ohne Risse, Druckstellen, weiche Stellen und Beschädigungen am Stiel.

Schon eine kleine Verletzung beschleunigt den Wasserverlust und öffnet Mikroorganismen den Weg. Zudem kann ein beschädigtes Stück die umliegende Fläche befeuchten und den Zustand ursprünglich gesunder Paprika verschlechtern.

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Ernten Sie Ihr selbst angebautes Obst und Gemüse bei trockenem Wetter. Falls die Früchte durch Regen oder Tau nass sind, lassen Sie sie vor der Lagerung an der Luft trocknen.

Der häufigste Fehler ist, das Waschen vor dem Einlagern zu bewerkstelligen.
Waschen Sie Paprika nicht unmittelbar vor der Lagerung, es sei denn, Sie planen, sie sofort zu verwenden. Wasser kann sich am Stiel, in den kleinen Unebenheiten der Haut oder zwischen Fruchtfleisch und Hülle ansammeln.

Solche feuchten Stellen schaffen ein günstiges Umfeld für Schimmel und Weichfäule, daher sollten Paprika erst unmittelbar vor dem Schneiden oder Kochen gewaschen werden.

Bei starker Verschmutzung vorsichtig mit einem trockenen, sauberen Tuch abwischen. Gegebenenfalls abspülen und vor dem Verstauen vollständig trocknen lassen.

Was kann Papier um Paprika herum bewirken?
Die Einzelverpackung minimiert den direkten Kontakt zwischen den Früchten. Sollte eine Frucht verderben, gelangen Feuchtigkeit und weiches Gewebe möglicherweise nicht sofort auf die anderen.

Das Papier kann außerdem eine geringe Menge Kondenswasser aufnehmen, wodurch das Risiko verringert wird, dass die Paprikaschoten tagelang auf der feuchten Oberfläche des Behälters liegen bleiben.

Die Verpackung darf jedoch nicht feucht bleiben. Sollte das Papier weich werden, sich verfärben oder einen feuchten Fleck aufweisen, muss es umgehend ausgetauscht und die Früchte selbst überprüft werden.

Eignen sich alte Zeitungen als Lebensmittelverpackung?
Früher wurden alte, schwarz-weiße Zeitungen zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwendet, doch wenn sie direkt mit Lebensmitteln in Berührung kommen, ist unbedrucktes Papier praktischer. Geeignet sind beispielsweise Papiertücher, lebensmittelechtes Packpapier oder Papiertüten.

Tinte kann auf feuchte Haut abfärben, und Zeitungen können staubig sein oder am falschen Ort gelagert werden, daher sollten Sie sie nicht als die sauberste Option betrachten.

Wenn Sie Backpapier verwenden, beachten Sie, dass es weniger Feuchtigkeit aufnimmt. Es eignet sich besser zum Trennen von Früchten als zum Auffangen von Kondenswasser.

Wie man Paprika richtig verpackt
Wickeln Sie jede Trockenfrucht locker in eine Lage sauberes Papier ein. Wickeln Sie sie nicht fest ein, damit die Schale nicht durch den Stiel oder den Rand des Papiers beschädigt wird.

Die eingewickelten Paprikaschoten in einen Behälter oder einen perforierten Beutel geben. Ein luftdicht verschlossener Behälter kann zu viel Feuchtigkeit speichern, insbesondere bei Temperaturschwankungen im Kühlschrank.

Stapeln Sie die Früchte nicht zu hoch. Das Gewicht der oberen Stücke kann die unteren Paprikaschoten zerdrücken und Stellen verursachen, die zuerst verderben.

Der Kühlschrank ist der sicherste Ort für normale Aufbewahrung.
Eine Gemüseschublade eignet sich für die kurzfristige Aufbewahrung zu Hause. Sie hält eine höhere Luftfeuchtigkeit als ein offenes Regal, sodass Paprika nicht so schnell Wasser verliert.

Zu niedrige Temperaturen können die Paprika jedoch schädigen. Kälteschäden äußern sich durch Grübchen, wässrige Stellen oder schnelleren Verderb nach dem Herausnehmen aus der Hitze.

Platzieren Sie Paprika daher nicht an der Rückwand des Kühlschranks oder direkt unter dem Kaltluftauslass. Ein stabiles, frostfreies Fach ist ideal.

Ein Keller mit einer Temperatur von 10 bis 12 Grad ist nicht immer ein Gewinn
Ein kühler Keller eignet sich für frisch geerntete Papri

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