Klee gilt als Jungbrunnen. Er verbessert Sehkraft und Gedächtnis und hilft bei vielen gesundheitlichen Problemen.

Viele verbinden Klee nur mit gutem Futter, doch seine Verwendung in der Volksmedizin lässt uns diese Pflanze in einem ganz anderen Licht sehen.

Viele Kräuterkundige haben bei der Erforschung der Eigenschaften von Klee festgestellt, dass diese Pflanze bei Tinnitus eingesetzt wird, der mit Gefäßproblemen, Gedächtnis- und Sehstörungen, Nervosität, Stimmungsschwankungen und häufigen Kopfschmerzen einhergehen kann.

In der Volksmedizin werden frischer und getrockneter Klee, sein Saft und Tinkturen verwendet.

So stellen Sie Kleesaft her: Für die Saftherstellung werden verschiedene Kleesorten verwendet. Während der Blütezeit werden die Triebspitzen abgeschnitten, zu einem Brei zerdrückt und der Saft anschließend mit einer Presse oder einem Mulltuch ausgepresst.

Um den Saft länger haltbar zu machen, mischen Sie ihn mit Alkohol: Geben Sie etwa 1/3 Wodka auf 1 Teil Saft und verschließen Sie die Mischung in Gläsern.

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Wenn frischer Klee während der Blütezeit verfügbar ist, bereitet man am besten frischen Saft zu.

Dazu wird der Klee in einem Mixer oder Fleischwolf zu einer Paste verarbeitet. Anschließend gibt man 4–5 Esslöffel der Paste in ein Glas Wasser mit Zimmertemperatur und lässt den Saft 10–15 Minuten ziehen, dabei gelegentlich umrühren.

Danach wird die Mischung durch mehrere Lagen Mulltuch abseiht.

Anwendung in der traditionellen Medizin: In traditionellen Rezepten wird Kleesaft in Gängen verwendet. Er soll helfen:

  • Tinnitus zu lindern;
  • Gedächtnis und Konzentration zu fördern;
  • das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern;
  • den Körper bei Müdigkeit und Nervosität zu unterstützen;
  • Erkältungen und Husten zu lindern.

Klee wird traditionell auch bei Atemwegserkrankungen, Bronchitis und Erkältungen eingesetzt.

In der Volksmedizin wird empfohlen, mehrmals täglich 30 Minuten vor den Mahlzeiten 1 Esslöffel Saft einzunehmen. Die Dosierung sollte jedoch nach Rücksprache mit einem Spezialisten individuell angepasst werden.

Für die Frauengesundheit
In der Volksmedizin wurde Klee bei unregelmäßiger und schmerzhafter Menstruation sowie bei Schwäche eingesetzt.

Sollten jedoch solche Symptome auftreten, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen und sich untersuchen zu lassen.

Für ältere Menschen
Klee soll das Herz-Kreislauf-System unterstützen und bei Beinschwellungen helfen.

In der Volksmedizin wird empfohlen, den Saft in kleinen Mengen über mehrere Kuren einzunehmen. Personen mit Herzerkrankungen sollten jedoch vorher einen Arzt konsultieren.

Gegenanzeigen
Kleehaltige Präparate sollten abgesetzt werden, wenn Magenschmerzen, Verdauungsstörungen oder andere unangenehme Symptome auftreten.

Rotklee sollte bei bestimmten hormonabhängigen Erkrankungen nicht angewendet werden.

Vorsicht ist geboten bei:

  • Thromboseneigung;
  • Herz- und Gefäßerkrankungen;
  • Schlaganfall in der Vorgeschichte;
  • Gastritis mit hohem Säuregehalt;
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Klee ist während der Schwangerschaft kontraindiziert.

⚠️ Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken. Bevor Sie irgendwelche Hausmittel anwenden, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren.

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