In alten Bauvorschriften fand ich eine interessante Definition eines Blindraums: Er dient primär dazu, um das gesamte Haus herumzugehen und die Tragkonstruktion zu überprüfen, und sekundär zur Entwässerung.
Eine interessante Definition, nicht wahr?
Laut Sir Isaac Newtons Gesetz fließt Wasser zwar nach unten, breitet sich aber auch seitlich entlang einer Senke aus. Die Krümmung dieser Ausbreitung hängt ausschließlich von der Bodendichte ab.
Objektiv betrachtet besteht die Funktion eines Blindraums also darin, den Versickerungsprozess von Niederschlag zu verlängern, um so viel Wasser wie möglich vom Fundament abzuleiten und ein Durchnässen zu verhindern.
Im Grunde ist ein Blindraum eine zum Scheitern verurteilte Konstruktion, also eine temporäre. Egal, was man tut, er wird immer scheitern: Er wird sich durch Frosthebung heben und beim Tauwetter absinken.
Ein toter Bereich dient dem Schutz eines wichtigeren Bauwerks, notfalls auch unter Einbußen. Eine Konstruktion für 10.000 Rubel soll Ihr mehrere Millionen Rubel teures Haus schützen – das ist ihr Hauptzweck.
Ich habe gelernt, dass man ihr keine fanatische Aufmerksamkeit widmen muss; es genügt, sie ästhetisch ansprechend und praktisch zu gestalten, so einfach wie möglich, ohne die Funktionalität einzuschränken.
Da es sich um eine temporäre Konstruktion handelt, warum Geld verschwenden? Anstelle von Beton habe ich eine profilierte PVC-Membran verlegt, was mich zwei Tage gekostet hat: Ich habe einen Graben mit Gefälle, eine Spatentiefe und einen Meter Breite ausgehoben, die Membran verlegt und sie mit Schotter bedeckt. Meine Fotos:
Graben:
Membran verlegen:
Auffüllen:
Für den oberen Bereich gibt es viele Möglichkeiten, jeder kann machen, was er möchte!
I. Rasen oder Blumenbeete rund ums Haus.
Der Aufbau sieht folgendermaßen aus:
Schotter.
Gesiebter Granit.
Sand.
Deckschicht.
II. Hinterfüllung mit Schotter oder attraktiven Kieselsteinen.
Aufbau:
Günstiger Schotter.
Hochwertige Kieselsteine.
III. Pflasterplatten, Stahlbeton oder Naturstein
Schichten:
Schotter.
Gesiebter Granit.
Platten/Stahlbeton/Naturstein.
Und all das ist deutlich weniger arbeitsintensiv als das Verdichten des Bodens, das Verlegen von Bewehrungsmatten, das Schneiden von Dehnungsfugen und das Betonieren.
Außerdem muss eine Betonfahrbahn regelmäßig repariert werden, während eine PVC-Membran oder eine andere Folie mit einer Dicke von mindestens 300 Mikrometern ein elastisches Material ist, das nicht starr ist und bei Verformungen der Oberfläche optisch nicht sichtbar ist.
Es stellt sich die Frage: Warum eine Woche schuften und zu viel bezahlen, wenn man alles in wenigen Abenden erledigen kann – und es ist GÜNSTIGER!
Ein weiterer Vorteil: Beim Anheben oder Absenken des Geländes muss nichts aufgebrochen werden. Einfach Schotter oder Erde entfernen oder hinzufügen. Im Notfall können die Pflastersteine sogar entfernt und neu verlegt werden, da sie nicht aus Beton bestehen!
Kleiner Tipp!
Der Boden unter unebenen Flächen sollte entweder die gleiche Dichte wie der umgebende Boden haben oder dichter sein. Denn Boden mit geringerer Dichte sammelt das gesamte Wasser (Regenwasser, Schmelzwasser, Grundwasser):
Umweltboden ist Lehm → unter der unebenen Fläche befindet sich nur Lehm.
Umweltboden ist Lehm → unter der unebenen Fläche befindet sich nur Lehm oder Lehm.
Umweltboden: Sand → unter der unebenen Fläche: Lehm, Lehm, sandiger Lehm, Sand
Ich hoffe, dieser Artikel war hilfreich!