🐔🌿 Das nenne ich mal eine Hühnerstange!

Eine gut durchdachte Hühnerstange ist das Herzstück jedes Stalls! Hühner suchen instinktiv den höchsten, sichersten Punkt zum Schlafen auf – eine durchdachte Sitzstange sorgt nicht nur für ruhige Nächte, sondern hält die Tiere auch gesund und sauber.

🪵 Was eine perfekte Hühnerstange ausmacht

  1. Die richtige Form & Ergonomie:
    • Keine runden Besenstiele: Auf zu glatten, runden Stangen können sich die Zehen nicht richtig entspannen.
    • Kanten abrunden: Optimal sind Rechteckhölzer (z. B. 4 × 6 cm), deren obere Kanten leicht abgefast oder geschliffen sind. So liegt der Fuß flach auf, ohne dass Druckstellen an den Ballen entstehen.
  2. Höhe & Anordnung:
    • Auf einer Höhe montieren: Werden Stangen wie eine Treppe versetzt angeordnet, kämpfen die Hühner jeden Abend um den obersten Rang. Eine ebene Anordnung verhindert Rangordnungsstreitigkeiten.
    • Kotbrett darunter: Ein herausnehmbares Kotbrett etwa 20–30 cm unter der Stange fängt den Nachtkot auf. Das hält die Einstreu sauber und erleichtert die tägliche Reinigung enorm.
  3. Parasitenschutz (Milbensperre):
    • Die Halterungen der Sitzstange lassen sich ideal mit kleinen Ölbädern oder Dichtungsringen versehen. Da die Rote Vogelmilbe nachts über die Wände auf die Stange krabbelt, wird ihr der Weg zu den Hühnern effektiver versperrt.

💡 Praktischer Tipp: Ein naturbelassener, dicker Ast aus dem Garten (z. B. von Haselnuss oder Apfelbaum) eignet sich ebenfalls hervorragend als Sitzstange. Wichtig ist nur, dass er dick genug ist (ca. 4–5 cm Durchmesser) und Rinde/Splitter gut geglättet sind.

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