Mit Beginn des Frühlings müssen die Trauben sorgfältig gefüttert werden, was jedes Jahr durchgeführt wird, und im Herbst wird der Vorgang wiederholt.
Dies liegt daran, dass die Ernte den Boden allmählich auslaugt und sich die Trauben ohne die Zugabe zusätzlicher Nährstoffe nicht vollständig entwickeln und eine Ernte hervorbringen können.

Notwendige Stoffe zur Traubenfütterung:
Phosphor, Kalium und Stickstoff sind für Weintrauben wichtig, da sie das Wachstum der Grünmasse, die Triebentwicklung und die Fruchtbildung fördern.
Im Frühjahr wird dreimal gedüngt, wobei ein gewisses Gleichgewicht der Elemente aufrechterhalten wird.
Die erste Düngergabe erfolgt unmittelbar nach dem Anschwellen der Knospen.
Der zweite Zeitpunkt ist, wenn sich an den Pflanzen die Ansätze der künftigen Blüten bilden (zwei Wochen vor der Blüte).
Drittens in der Phase, in der sich die Trauben bilden und die Größe der Beeren mit der einer Erbse vergleichbar ist.
Fütterungsmethoden:
1. Im ersten Schritt erfolgt die Wurzelfütterung mit einer Lösung aus zwei Esslöffeln Superphosphat, einem Esslöffel Ammoniumnitrat und einem Esslöffel Kaliumsulfat. Superphosphat wird in einem Liter kochendem Wasser verdünnt, Ammoniumnitrat und dann Kaliumsulfat hinzugefügt.
Die resultierende Lösung wird in zehn Litern Wasser verdünnt und für einen Busch verwendet.
Als organischen Dünger können Sie einen Liter Hühnermist verwenden, der mit kochendem Wasser verdünnt und dann mit zehn Litern Wasser drei Tage lang stehen gelassen wird.
Die Lösung wird auf 10 Liter verdünnt und zum Düngen eines Busches verwendet.

2. Die zweite Düngung erfolgt ebenfalls mittels Wurzelbehandlung, bei der Ammoniumnitrat, Kaliummagnesiumsulfat und Borsäure zum Einsatz kommen. Borsäure wird in einem Liter heißem Wasser gelöst, Ammoniumnitrat und Kaliummagnesiumsulfat werden hinzugefügt, wonach die gesamte Lösung in zehn Litern Wasser verdünnt und unter jeden Busch gegeben wird.
3. Verwenden Sie für die dritte Fütterung eine Lösung aus Monokaliumphosphat – ein Esslöffel pro zehn Liter Wasser, der Verbrauch entspricht ebenfalls einem Busch. In dieser Zeit wird auf den Einsatz von Stickstoffdüngern verzichtet.