Klee war für mich immer eine gute Futterpflanze, doch meine praktische Arbeit im Bereich der Phytotherapie zwang mich, meine Einstellung zu dieser Pflanze grundlegend zu ändern.
Bei der Erforschung seiner Eigenschaften stellte ich fest, dass Klee gut gegen Tinnitus wirkt – ein Anzeichen für sklerotische Schäden an den Hirngefäßen – sowie gegen Seh- und Gedächtnisstörungen, Depressionen, Neurosen und unerklärliche Stimmungsschwankungen. Auch bei anhaltenden Kopfschmerzen kann er helfen.
Ich selbst bin meine Prostatitis innerhalb von zwei Tagen losgeworden! Hier ist mein Geheimnis: Frisches und getrocknetes Kleekraut, sein Saft und seine Tinktur werden zur Behandlung verwendet.
Alle Kleearten eignen sich zur Saftzubereitung. Während der Blütezeit werden die Triebspitzen abgeschnitten, zu einem Brei zerdrückt und der Saft ausgepresst.
Um den Saft länger haltbar zu machen, mischt man ein Drittel des Saftes mit einem Teil Wodka und füllt die Mischung in Gläser. Wenn Sie während der Kleeblütezeit behandelt werden müssen, empfiehlt sich frisch gepresster Saft zur Regeneration.
Dazu wird das Pflanzenmaterial in einem Mixer oder Fleischwolf zu einem Brei verarbeitet. Anschließend werden 4–5 EL der zubereiteten Kräutermasse mit einem Glas Wasser bei Zimmertemperatur übergossen und 10–15 Minuten lang ständig gerührt.
Danach wird der Saft durch ein 2–3-fach gefaltetes Gazetuch abseiht und getrunken. Sowohl frischer als auch Dosenkleesaft werden 1,5–2 Monate lang eingenommen. Zur Vorbeugung von Arteriosklerose sollten täglich 1–2 EL eingenommen werden.
Kleesaft lindert Tinnitus und Kopfschmerzen, verbessert Sehvermögen und Gedächtnis, wirkt bei Depressionen und Neurosen, erleichtert die Wechseljahre, normalisiert die Körpertemperatur bei Erkältungen, lindert Husten, verbessert den Gesundheitszustand bei Bronchitis, Tracheitis und Lungenentzündung und hilft, die Atemwege zu reinigen, was bei Lungentuberkulose sehr wichtig ist.
Die empfohlene Einnahme beträgt 1 Esslöffel 3- bis 7-mal täglich eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten bis zur vollständigen Genesung und weitere 7–10 Tage nach Abklingen der Krankheitssymptome.
Frauen mit schmerzhafter und unregelmäßiger Menstruation, Gebärmutterblutungen und Anämie sollten Kleesaft besonders beachten.
In Kombination mit anderen Medikamenten, die zur Behandlung mit Kleesaft eingesetzt werden, sollten sie 3–5 Esslöffel täglich über einen Zeitraum von 1–1,5 Monaten einnehmen. Während der gesamten Behandlungsdauer sind regelmäßige gynäkologische Kontrollen erforderlich.
Ältere Menschen sollten zur Stärkung des Herzmuskels und zur Linderung von Beinschwellungen 3–4 Wochen lang 5–7 Mal täglich 1 Teelöffel Kleesaft einnehmen.
Gegenanzeigen
Bei Auftreten von Magenschmerzen und Durchfall muss die Einnahme von Kleepräparaten unbedingt beendet werden (obwohl Klee in manchen Fällen zur Behandlung von Magenschmerzen und Koliken eingesetzt wird).
Rotklee ist jedoch nicht zur Behandlung östrogenabhängiger Krebsarten geeignet.
Klee ist für Menschen mit einer Veranlagung zu Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Thrombophlebitis nicht empfehlenswert.
Da Klee die Magensäureproduktion erhöht, sollten Menschen mit Gastritis, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren vorsichtig sein.
Klee ist während der Schwangerschaft kontraindiziert.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. Bitte konsultieren Sie vor Beginn einer Behandlung unbedingt einen Arzt!