Viele kennen das Problem: Statt köstlicher Teigtaschen bekommen sie klebrige, zerfallende Teigtaschen. Und das liegt nicht an der Produktqualität. Das Geheimnis der richtigen Zubereitung ist einfach: Gefrorene Teigtaschen dürfen niemals gekocht werden.
Warum Sie Teigtaschen nicht kochen sollten
Profiköche erklären: Ein plötzlicher Temperaturwechsel schadet dem empfindlichen Teig. Wenn gefrorene Teigtaschen in kochendes Wasser getaucht werden:
Die äußere Teigschicht erhitzt sich schlagartig,
die Füllung bleibt kalt,
der Teig reißt und gibt Saft ab,
die Teigtaschen zerfallen und verlieren Form und Geschmack.
Außerdem aktiviert kochendes Wasser die Stärke auf der Oberfläche der Teigtaschen, wodurch sie zusammenkleben und unansehnlich werden.
So kochen Sie Pelmeni richtig: Tipps von Köchen
Damit Ihre Pelmeni saftig, ganz und lecker werden, beachten Sie folgende einfache Regeln:
- Pelmeni in kaltes oder warmes Wasser legen
Gefrorene Pelmeni in kaltes oder lauwarmes Wasser geben. So erwärmt sich der Teig gleichmäßig und die Pelmeni platzen beim Kochen nicht. - Köcheln lassen
Das Wasser bei mittlerer bis niedriger Hitze erhitzen und die Pelmeni dabei vorsichtig umrühren. Dadurch garen sie gleichmäßig und kleben nicht zusammen. - Pflanzenöl hinzufügen
1–2 Esslöffel Pflanzenöl ins Wasser geben. Das Öl bildet einen dünnen Film, der das Zusammenkleben der Pelmeni verhindert. - Nicht zu lange kochen
Nach dem Aufkochen die Pelmeni je nach Größe und Füllung 7–10 Minuten köcheln lassen. Wichtig ist, dass die Teigtaschen nicht zu lange kochen, damit sie saftig und zart bleiben. - Servieren
Die fertigen Teigtaschen schmecken am besten mit Ihren Lieblingssaucen – Sauerrahm, Butter, Mayonnaise oder Ketchup.