Nur wenige wissen es, aber vor 50 Jahren entdeckte der Wissenschaftler Otto Barnes vom Brodie Institute, dass die Körpertemperatur ein hervorragender Indikator für die Schilddrüsenfunktion ist, wie The Big Riddle berichtet. Es gibt nur eine wichtige Sache zu beachten: Die Körpertemperatur sollte direkt nach dem Aufwachen im Bett gemessen werden. Barnes stellte fest, dass eine erhöhte Temperatur am Morgen das erste Anzeichen einer Entzündung der Schilddrüse sein kann. Und heute weiß jeder: Funktioniert dieses Organ nicht richtig, sind Probleme unvermeidlich!
Alles, was Sie brauchen, ist ein Thermometer. Und so geht’s:
Bereiten Sie es am besten schon vor dem Schlafengehen vor. Die Quecksilbersäule sollte nicht höher als 35 Grad Celsius anzeigen. Legen Sie das Thermometer direkt nach dem Aufwachen unter Ihre Achselhöhle. Lassen Sie es dort länger als gewöhnlich – etwa 10 Minuten. Notieren Sie sich den Wert. Dieser Wert wird korrekterweise als „Basaltemperatur am Morgen“ bezeichnet. Der Normalbereich liegt zwischen 36,5 °C und 36,8 °C. So interpretieren Sie die Ergebnisse: Wenn Ihre Temperatur zwischen 36,5 °C und 36,8 °C schwankt, ist Ihre Schilddrüse in Ordnung. Liegt Ihre Morgentemperatur unter 36,5 °C, leiden Sie an einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Das bedeutet, dass Ihre Schilddrüse nicht so aktiv ist, wie sie sein sollte. Wahrscheinlich leiden Sie deshalb unter chronischer Müdigkeit, Depressionen, häufigen Erkältungen sowie Konzentrations- und Gedächtnisproblemen. In unbehandelten Fällen kann es zu Haarausfall kommen. Liegt Ihre Morgentemperatur über 36,8 °C, leiden Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). In diesem Fall ist Ihre Schilddrüse überaktiv. Höchstwahrscheinlich liegt eine starke Entzündungsreaktion im Körper vor. Das bedeutet, dass Sie krank sind und nicht behandelt werden! Denken Sie daran: Für ein aussagekräftiges Ergebnis wiederholen Sie die Messung mindestens dreimal hintereinander an drei verschiedenen Tagen. Wenn die Werte während dieser Zeit wiederholt außerhalb der Norm liegen, sollten Sie einen Endokrinologen aufsuchen, um die Ursachen Ihrer Beschwerden abzuklären. Und noch etwas: Bei geringfügigen Abweichungen und wenn Ihnen der Arztbesuch zu anstrengend ist, versuchen Sie, das Problem selbst zu lösen. Wichtig ist in diesem Fall eine ausgewogene Ernährung. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Selen, Vitamin A, Magnesium und Vitamin B. All diese Mineralstoffe sind für die normale Funktion der Schilddrüse unerlässlich. Wenn Ihnen der Artikel und die hilfreichen Tipps unseres Online-Gesundheitsportals gefallen haben, abonnieren Sie uns und teilen Sie die Inhalte mit Ihren Freunden. Hinterlassen Sie uns gerne auch Ihre Meinung (oder Ihre Erfahrungen) in den Kommentaren!