Er war aufgrund seines guten Aussehens einer der Idole der 1970er Jahre; hier erfahrt ihr, was aus diesem amerikanischen Schauspieler geworden ist.

In den 70er-Jahren ließ er mit seinem engelsgleichen Gesicht und den azurblauen Augen die Herzen höherschlagen. Doch dann verschwand er fast über Nacht von der Bildfläche Hollywoods. Was wird aus einem Idol, wenn die Scheinwerfer erlöschen? Wie gelingt der Übergang vom gefeierten Jungstar zu einem zurückgezogenen Leben, ohne die Leidenschaft zu verlieren? Seine Geschichte wird Sie überraschen…
Vom jungen Hollywoodstar zum zurückgezogen lebenden Künstler

Robby Benson, geboren 1956, wurde schnell zum Liebling des amerikanischen Publikums. Mit gerade einmal 17 Jahren verkaufte er bereits sein erstes Drehbuch: ein frühreifes Talent, das Bände über seinen Ehrgeiz spricht. Es folgten rasch Rollen, insbesondere in „Endless Love“ und „Die Augen der Laura Mars“, die ihn zum Teenie-Idol machten.

Doch hinter dem charmanten Lächeln verbarg sich ein enormer Druck. Wie kann man in Ruhe aufwachsen, wenn man ständig unter Beobachtung steht? Anstatt sich vom Hollywood-Trubel mitreißen zu lassen, entschied er sich für Diskretion und harte Arbeit. Eine unkonventionelle Entscheidung, die bereits auf eine einzigartige Persönlichkeit hindeutete.

Selbstfürsorge: Ein Wendepunkt

Mit 20 Jahren brachte eine schwere Erkrankung seinen Alltag durcheinander. Für viele hätte dies das abrupte Karriereende bedeutet. Für ihn war es ein Weckruf.

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Er beschloss, seinen Lebensstil komplett umzustellen: Laufen, Schwimmen, ausgewogene Ernährung. Er übernahm eine Routine, die der eines Spitzensportlers ähnelte. In einem Interview von 2012 erklärte er, wie ihm körperliche Aktivität half, mental und körperlich fit zu bleiben.

Seine Botschaft? Höre auf deinen Körper, respektiere deine Grenzen und steigere dich langsam. Ein Rat, der heute besonders relevant ist. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Ein zweites Leben durch Synchronsprechen und Unterrichten

Als die Rollen vor der Kamera seltener wurden, erkundete er andere Facetten seines Talents. 1991 lieh er dem Biest in Disneys Klassiker „Die Schöne und das Biest“ seine Stimme. Eine Rolle, die für eine ganze Generation ikonisch wurde.

Er entdeckte auch seine Leidenschaft für das Unterrichten. Er unterrichtet Film und Drehbuch an mehreren amerikanischen Universitäten, insbesondere an der Indiana University. Seine Erfahrungen weiterzugeben und junge Künstler zu fördern, wurde für ihn zu einer neuen Möglichkeit, seiner Berufung nachzugehen.

Das zeigt, dass man sich neu erfinden kann, indem man im richtigen Moment die Perspektive ändert.

Dauerhafte Liebe und ein Leben auf dem Land

In seinem Privatleben herrscht Stabilität. Seit über 40 Jahren ist er mit Karla DeVito verheiratet, die er während der Dreharbeiten zum Musical „Die Piraten von Penzance“ kennenlernte. Die beiden sind ein eingespieltes Paar. Sie haben zwei Kinder, eine gemeinsame Leidenschaft für Musik und leben seit 2007 in einem ruhigeren Leben auf einer Farm in North Carolina. Fernab vom Trubel von Los Angeles widmet er sich dem Schreiben und seiner Familie. Er veröffentlichte sogar einen Roman, „Wer hat den Humor gestohlen?“, eine Satire auf die Welt der Fernsehserien. Sein Schreibstil ist nach wie vor scharfsinnig und engagiert.
Als Großvater genießt er nun die kleinen Freuden des Lebens: Musizieren, gemeinsame Mahlzeiten und das Aufwachsen seiner Lieben. Erfolg misst sich nicht mehr an Magazincovern, sondern an kostbaren Momenten.

Ein bemerkenswertes Comeback und ungebrochene Inspiration

Kürzlich kehrte er in der von Ben Stiller inszenierten Serie Severance auf die Leinwand zurück. Eine anspruchsvolle Rolle, die beweist, dass er mit fast 70 Jahren nichts von seiner Intensität eingebüßt hat.

Sein Geheimnis? Neugierig, aktiv und leidenschaftlich zu bleiben. Für all jene, die die Zeit fürchten, erinnert seine Geschichte an eine einfache Wahrheit: Die Schönheit des Lebens liegt nicht im Ruhm, sondern in der Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Eine wahre Lektion in Resilienz und ein Vorbild für die Neuerfindung nach dem Ruhm.
Denn letztendlich liegt wahrer Glamour darin, sich selbst treu zu bleiben – allen Widrigkeiten zum Trotz.

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