Sie ziehen Hornissen wie ein Magnet an. Diese häufig vorkommenden Pflanzen sollten schnellstmöglich aus dem Garten entfernt werden.

Schlagwörter: Sicherheit , Insekten , Nest , Abfall , Flieder , Früchte , Vorbeugung , Hornissen , Terrasse , Garten
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Was Hornissen in den Garten lockt, ist in der Regel nicht eine bestimmte Pflanze. Viel wirksamer ist vielmehr eine Kombination aus überreifen Früchten, zuckerhaltigen Getränken, Essensresten, Abendlicht und einem geschützten Nistplatz.

Hornissen sind nützliche Jäger, da sie eine Vielzahl anderer Insekten erbeuten. In der Nähe von Terrassen, Spielplätzen oder Wohnhäusern können sie jedoch eine Gefahr darstellen, insbesondere wenn sich ein Nest in der Nähe befindet.

Die beste Prävention beginnt daher nicht mit dem Entfernen aller blühenden Pflanzen. Sie beginnt vielmehr damit, Lockmittel zu beseitigen und Orte zu überprüfen, an denen die Kolonie Unterschlupf finden könnte.

Was lockt Hornissen am meisten in den Garten?
Ausgewachsene Hornissen suchen nach Zuckerquellen, während Larven proteinreiche Nahrung benötigen. Daher werden sie von süßem Pflanzensaft und einer Vielzahl kleiner Insekten angelockt.

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Sie besuchen oft überreife Äpfel, Birnen, Pflaumen, Weintrauben und weiche Beeren im Garten. Die größte Anziehungskraft besitzen sie jedoch Früchte, die bereits aufgeplatzt, vergoren oder verfault sind.

Möglicherweise werden sie auch stark von aus einem beschädigten Baum austretendem Saft angezogen, und Hornissen kehren regelmäßig zu einem solchen Ort zurück, solange die Quelle vorhanden ist.

Fallobst hat eine stärkere Wirkung als die meisten Blüten.
Ein einzelner gesunder Baum mag kein Problem darstellen. Das Risiko steigt jedoch, wenn weiche, beschädigte oder gärende Früchte tagelang darunter liegen bleiben.

Diese Früchte verströmen einen unverwechselbaren süßen Duft. Hornissen finden sie leicht und versammeln sich dort möglicherweise zusammen mit Wespen, Fliegen und anderen Insekten.

Kontrollieren Sie daher den Boden täglich, solange die Früchte reifen. Sammeln Sie beschädigte Früchte und bewahren Sie diese luftdicht in einem Behälter auf oder verarbeiten Sie sie zu Kompost, der abgedeckt werden kann.

Flieder ist nicht der einzige Übeltäter
Flieder lockt in voller Blüte eine Vielzahl von Bestäubern und anderen Insekten an. Hornissen besuchen ihn möglicherweise auf der Suche nach Süßem oder Beute.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Flieder automatisch eine Kolonie anlockt. Viel wichtiger ist, ob in der Nähe Nahrung, Wasser und ein geeigneter Nistplatz vorhanden sind.

Genauso können Hornissen Weiden, Birken, Obstbäume oder von Blattläusen befallene Pflanzen aufsuchen. Diese produzieren süßen Honigtau.

Der Honigtau der Blattläuse ist ein unauffälliger Köder.
Stark von Blattläusen befallene Bäume und Sträucher fühlen sich klebrig an. Der süße Honigtau überzieht Blätter und Zweige und lockt verschiedene Insekten an.

Hornissen könnten an solchen Orten nach Zucker und kleinen Beutetieren suchen, daher sollte man besonders Limettenbäume, Obstbäume und junge Triebe von Sträuchern überprüfen.

Bei starkem Befall sollte man behutsam und zeitnah vorgehen. Eine gesunde Pflanze ohne Honigtau ist für Hornissen weniger interessant.

Süße Getränke auf der Terrasse üben eine starke Anziehungskraft aus.
Geöffnete Limonaden-, Saft-, Bier- oder Kompottflaschen können Hornissen direkt an Ihren Tisch locken. Die Insekten können auch in Dosen oder undurchsichtige Flaschen kriechen.

Deshalb sollten Getränke abgedeckt und vor dem Trinken immer der Rand des Behälters überprüft werden. Kinder sollten verschließbare Flaschen oder Becher mit Deckel verwenden.

Verschüttete süße Flüssigkeiten sofort aufwischen. Den Mülleimer ebenfalls ausspülen, falls er mit Sirup oder Fruchtresten verschmutzt ist.

Essensreste ziehen sowohl Hornissen als auch Wespen an.
Gegrilltes Fleisch, Fisch, Gebäck und Obstkuchen liefern sowohl Zucker als auch Eiweiß, und Hornissen können sie sehr schnell finden.

Nach dem Essen die Teller abräumen und den Tisch abwischen. Essensreste nicht bis zum Abend auf der Terrasse stehen lassen.

Mülleimer sollten dicht schließende Deckel haben. Reinigen Sie regelmäßig den Bereich um die Mülleimer herum, wo sich Tropfen und Krümel ansammeln können.

Kompost muss ordnungsgemäß entsorgt werden.
Offener Kompost mit viel Obst kann Hornissen anlocken. Besonders problematisch sind ganze, überreife Früchte an der Oberfläche.

Vermischen Sie das Obst mit trockenem Material und bedecken Sie es mit einer Schicht aus Laub, Holzspänen oder fertigem Kompost. Dadurch wird die Geruchsausbreitung reduziert.

Zuckerhaltige Getränke, Fleisch oder fetthaltige Essensreste gehören nicht auf den Kompost. Sie ziehen nicht nur Insekten, sondern auch Nagetiere an.

Das Abendlicht mag sie an die Fenster locken.
Hornissen fliegen im Dunkeln möglicherweise zu hellen Lichtquellen. Ein erleuchtetes

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