Schlagwörter: Käfer , Insektizid , Larven , Mandelina , Schutz , Spritzen , Resistenz , Ernte , Eier , Kartoffeln
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Die Bekämpfung von Kartoffelkäfern ist am effektivsten, wenn die Spritzmittel die jungen Larven treffen, bevor diese die Kartoffeln ihrer Blätter berauben können. Bei wenigen Käfern reicht oft das Absammeln von Hand aus, bei starkem Befall sind jedoch das richtige Produkt, die Witterungsbedingungen, die Pflanzenbedeckung und die Einhaltung der Schutzdauer entscheidend.
Der Kartoffelbohrer gehört zu den Schädlingen, die Resistenzen gegen wiederholt eingesetzte Wirkstoffe entwickeln können. Daher ist es sinnlos, vorbeugend zu spritzen oder dasselbe Produkt wiederholt anzuwenden, ohne die Ergebnisse zu überprüfen.
Wann verursacht der Unterkiefer den größten Schaden?
Den größten Teil der Blätter fressen die Larven, insbesondere in den höheren Larvenstadien. Auch die ausgewachsenen Käfer schädigen die Pflanze, aber eine große Larvengruppe kann die Pflanzen wesentlich schneller entlauben.
Das Risiko steigt, wenn Kartoffeln noch jung sind, blühen oder Knollen bilden. Schwere Schäden an der Blattoberfläche in dieser Phase verringern die Energiemenge, die die Pflanze in die Ernte investiert.
Kontrollieren Sie den Bewuchs mindestens ein- bis zweimal pro Woche. Sobald Sie die ersten Käfer entdeckt haben, achten Sie besonders auf die Blattunterseiten, wo die Weibchen ihre Eier ablegen.
Wie man Mandeleier erkennt
Die Eier sind gelb bis orangefarben und werden in dichten Gelegen abgelegt. Man findet sie meist auf der Blattunterseite, wo sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind.
Ein einzelnes Gelege kann Dutzende von Eiern enthalten. Entfernt man diese vor dem Schlüpfen, verhindert man die Entstehung einer ganzen Gruppe hungriger Larven.
Wischen Sie die Eier mit Handschuhen ab oder entfernen Sie ein stark befallenes Blatt. Lassen Sie die Eier nicht unter der Pflanze liegen, sondern vernichten Sie sie mechanisch.
Wie sehen Larven und ausgewachsene Käfer aus?
Die jungen Larven sind klein, dunkelrot bis ziegelrot gefärbt und haben einen schwarzen Kopf. Dunkle Flecken treten an den Körperseiten allmählich deutlicher hervor.
Ältere Larven sind größer, prall und sehr gefräßig. Sie sind oft schwieriger zu bekämpfen als frisch geschlüpfte Exemplare.
Der erwachsene Kartoffelkäfer hat gelbliche Kiemen mit typischen schwarzen Längsstreifen. Nach der Überwinterung schlüpft er aus dem Boden, sucht Kartoffeln auf und beginnt sich zu vermehren.
Die manuelle Ernte ist der erste Schritt zur Erhaltung
In kleinen Gebieten und bei geringem Befall ist das manuelle Sammeln oft effektiver als das sofortige Besprühen. Sammeln Sie ausgewachsene Käfer, Larven und Blätter mit Eiern.
Am besten arbeitet man früh morgens, wenn die Käfer weniger aktiv sind. Man kann einen Behälter unter die Pflanze stellen und die Schädlinge hineinschütteln.
Gesammelte Blattläuse sollten in ein Gefäß mit Seifenwasser gegeben oder mechanisch vernichtet werden. Es reicht nicht aus, sie einfach hinter einen Zaun zu setzen, da die Käfer zurückkehren können.
Wann ist die manuelle Ernte noch ausreichend?
Das Absammeln von Hand ist sinnvoll, wenn man nur wenige Reihen anbaut und lediglich einzelne Käfer oder Eigelege findet. Regelmäßigkeit ist wichtig, da sich aus einer übersehenen Eiergruppe schnell Dutzende von Larven entwickeln.
Wenn Sie an den meisten Pflanzen Larvengruppen finden oder die Blätter rasch verschwinden, reicht das alleinige Ernten möglicherweise nicht mehr aus. In diesem Fall sollten Sie den Einsatz eines biologischen oder zugelassenen Insektizids in Erwägung ziehen.
Selbst hergestellte Sprays haben eine begrenzte Wirksamkeit.
Häufig genannte Hausmittel sind Aufgüsse aus Knoblauch, Zwiebeln, Wermut oder aromatischen Kräutern. Ihr Duft kann Schädlinge zwar kurzfristig abschrecken, bietet aber keinen zuverlässigen Schutz vor starkem Befall.
Selbstgemachte Sprays erreichen die Larven zudem möglicherweise nicht gleichmäßig und werden nach Regen schnell abgewaschen. Die Ergebnisse hängen von der Konzentration, dem Wetter und der Zubereitungsmethode ab.
Solche Extrakte sollten bei seltenem Auftreten als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden. Sie ersetzen weder regelmäßige Untersuchungen noch die manuelle Blutentnahme oder ein speziell zur Behandlung von blauen Augen entwickeltes Produkt.
Sanfter Knoblauchaufguss als unterstützende Lösung
Zerdrücken Sie etwa 100 Gramm Knoblauch und übergießen Sie ihn mit einem Liter Wasser. Lassen Sie die Mischung 12 bis 24 Stunden ziehen und seihen Sie sie anschließend gründlich ab.
Vor Gebrauch einen weiteren Liter Wasser und einige Tropfen eines milden Netzmittels hinzufügen. Das Spray zunächst an einer kleinen Stelle der Pflanze testen.
Abends sowoh