Die Nachbarn lachten über die Frau, die sich um die Tomaten kümmerte. Doch als sie ihre Ernte sahen, staunten sie nicht schlecht!
Sind Sie sich sicher, dass Sie alles über den Tomatenanbau wissen? Sie denken vielleicht, es gäbe hier keine Geheimnisse, aber diese Geschichte wird Sie eines Besseren belehren!
Die Nachbarn beobachteten ungläubig die Frau, die jeden Tag Zeit in den Beeten verbrachte: anbinden, gießen, düngen, beschneiden. Zuerst lachten sie über sie, doch als die Erntezeit gekommen war, staunten alle nicht schlecht – von zwei Sträuchern hatte sie mehrere Eimer voller erlesener Tomaten geerntet!
Möchten Sie ihre Geheimnisse erfahren? Jetzt können auch Sie so eine reiche Ernte erzielen!
Wie man kräftige Tomatenpflanzen zieht
Eine gute Ernte beginnt mit hochwertigen Setzlingen. Manche kaufen fertige Setzlinge, doch diese sind oft schwach und langgestreckt. Deshalb ist es am besten, sie selbst zu ziehen.
Was braucht man dafür?
- Wärme und Feuchtigkeit. Die optimale Temperatur liegt bei +23…+25 °C, die Luftfeuchtigkeit bei 65–76 %. Falls kein Luftbefeuchter vorhanden ist, kann ein Mini-Gewächshaus geschaffen werden, indem die Sämlinge mit einer Folie abgedeckt und täglich für eine Stunde zur Belüftung geöffnet werden.
- Ausreichend Licht. Pflanzenlampen verhindern das Vergeilen der Keimlinge.
- Wachstumsförderer. Sobald die Sämlinge 10 cm groß sind, sollten sie mit Präparaten wie „Epin“, „HB-101“ oder Bernsteinsäure besprüht werden.
- Behandlung von Chlorose. Bei blassen Blättern Eisenchelat düngen – dies verbessert die Stickstoffaufnahme der Tomaten.
- Schutz vor Krankheiten. Die Sämlinge mit einem Aufguss aus Zwiebelschalen oder Eierschalen gießen. Dies stärkt die Pflanzen und schützt sie vor Pilzbefall.
10 Geheimnisse für eine reiche Ernte
- Der richtige Pflanzzeitpunkt. Pflanzen Sie die Setzlinge abends oder bei bewölktem Wetter ins Freiland, damit sie sich besser anpassen können.
- Bewässerung: Vor der Blüte täglich oder jeden zweiten Tag gießen, danach seltener, aber den Boden nicht austrocknen lassen. Sobald die Früchte rot werden, die Wassergabe reduzieren.
- Schutz vor Fremdbestäubung: Pflanzen Sie andere Kulturen oder Blattgemüse zwischen verschiedene Tomatensorten.
- Vorbeugung von Krautfäule: Lüften Sie das Gewächshaus regelmäßig und lassen Sie es im Sommer ganz offen.
- Beschleunigte Reifung: Schneiden Sie die unteren Blätter unterhalb der Fruchtstände ab – dies beschleunigt die Reifung.
- Verwendung der Triebspitzen: Gesunde Triebspitzen sollten nicht weggeworfen, sondern im Herbst für die nächste Saison in die Erde eingearbeitet werden.
- Anbinden der Sträucher: Dies schützt sie vor dem Abbrechen unter dem Gewicht der Früchte und fördert die Bildung neuer Fruchtknoten.
- Schutz vor Mehltau Verwenden Sie eine Lösung aus Soda und Waschmittel (4 g Soda pro 1 l Wasser).
- Düngung für eine frühere Ernte. Besprühen Sie die Pflanzen mit Kaliummonophosphat (1 TL pro 10 l Wasser) oder Borsäure (10 g pro 10 l Wasser).
- Jodlösung. Das Besprühen mit Jod (10–15 Tropfen pro 10 l Wasser) stärkt die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen und beschleunigt die Reifung.
Was tun, wenn die Tomaten nicht rot werden?
Wenn nach der ersten Erntewelle noch grüne Früchte vorhanden sind, können Sie deren Reifung wie folgt beschleunigen:
Ziehen Sie den Strauch vorsichtig heraus – dadurch entstehen Mikroverletzungen an den Wurzeln, und die Pflanze beginnt, Ethylen freizusetzen, was die Reifung beschleunigt. Besprühen Sie die Tomaten mit Jodlösung – dies fördert ebenfalls die schnelle Rotfärbung.
Dank dieser Tipps wird Ihre Ernte nicht nur gut, sondern rekordverdächtig!