Bei der Einrichtung meines Sommerhauses stand ich vor der Herausforderung, einen Teil des Grundstücks mit Pflastersteinen zu versehen. Kleinere Arbeiten hätte ich selbst erledigen können, aber für eine größere Fläche musste ich Fachleute beauftragen. Auf Anraten eines Freundes engagierte ich ein Bauunternehmen.
Nachdem ich die Details mit den Arbeitern besprochen hatte, besorgte ich mir die nötigen Werkzeuge und bestellte Pflastersteine, Zement und Sand bei einer vertrauenswürdigen Firma. Von einem Nachbarn lieh ich mir vorübergehend einen Betonmischer. Am vereinbarten Tag traf das Team ein. Der Bauleiter begutachtete das Gelände, die Werkzeuge und die Materialien und sagte beim Anblick eines Sandhaufens plötzlich: „Den brauchen wir nicht!“
Diese Aussage überraschte mich natürlich. Schließlich hatte ich hochwertigen, gewaschenen Flusssand gekauft und nicht an den Materialien gespart. Wie konnte der denn nutzlos sein? Doch es stellte sich alles als viel interessanter heraus!
Ich hatte schon öfter gesehen, wie Sand in Kombination mit Zement zum Verlegen von Pflastersteinen verwendet wird. Deshalb war ich mir sicher, alles richtig zu machen. Ein erfahrener Vorarbeiter erklärte mir jedoch, dass es eine bessere Methode gäbe, die die Haltbarkeit der Beschichtung gewährleisten würde.
Er versprach, dass die Fliesen mindestens zehn Jahre lang nicht durchhängen, bröckeln oder reißen würden. Außerdem würden keine Unkräuter in den Fugen wachsen. Auf Empfehlung des Bauunternehmers kaufte ich feines Granit-Splitt. Und genau deshalb wurde dieses Material so wichtig.
Vorteile von Granit-Splitt
- Verhinderung von Unkrautwuchs. Selbst bei starkem Regen können Samen nicht durch die Fugen keimen. Anders als Flusssand, der, egal wie oft man ihn wäscht, immer noch Unkrautsamenreste enthält, verhindert Splitt das Anwurzeln.
- Stabilität des Untergrunds. Die Kombination von Granit-Splitt und Zement ergibt einen stabilen Monolithen. Das Material trägt das Gewicht gut und verhindert ein Durchhängen der Fliesen.
- Zusätzliche Stabilität. Für noch mehr Stabilität können die Siebflächen mit Schweißgitter verstärkt und gut bewässert werden.
Während der Arbeiten habe ich das Team aufmerksam beobachtet und den Ablauf überwacht. Ich war überrascht, dass die Bauarbeiter die Fliesen nur zwei- bis dreimal mit leichten Schlägen umgestoßen haben und sie sich dann schnell an ihren Platz gelegt haben. Schließlich bin ich es gewohnt, dass Arbeiter jeden Stein lange bearbeiten, um ihn zu ebnen.
Dank der Beratung eines erfahrenen Vorarbeiters und der Verwendung von Granitsieben hat mein Garten nun einen zuverlässigen, langlebigen und ästhetischen Belag, der viele Jahre halten wird!