Der Geheimtrick, mit dem Paprikaschoten vor Ihren Augen wachsen: Sie werden die Ergebnisse schon nach wenigen Tagen sehen!

Hühnermist ist ein traditioneller Hausdünger für Paprika, der das Pflanzenwachstum im Juli deutlich fördern kann. Er ist reich an Nährstoffen, sodass die Ergebnisse bereits nach wenigen Tagen sichtbar sind. Das Konzentrat muss jedoch stets fermentiert, verdünnt und auf feuchte Erde ausgebracht werden.

Paprikapflanzen bilden im Sommer gleichzeitig neue Blätter, Blüten und Früchte. Wenn sie langsam wachsen, blasse Blätter haben oder nach dem ersten Fruchtansatz an Wuchskraft verlieren, kann eine gezielte Nährstoffversorgung ihr Wachstum fördern.

Hühnermist enthält Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium und organische Stoffe. Seine hohe Konzentration ist sein Vorteil und gleichzeitig der Grund, warum er nicht unverdünnt verwendet werden sollte.

Hühnerkot wirkt als starker Nährstoffbooster für Paprika.
Stickstoff fördert das Wachstum von Blättern und neuen Trieben. Eine gesunde Blattfläche ist wichtig, da sie die für die Fruchtentwicklung benötigte Energie produziert.

Phosphor ist am Wurzelwachstum, der Blütenbildung und den Energieprozessen der Pflanze beteiligt. Kalium unterstützt Paprikapflanzen bei der Wasserregulierung und fördert die Festigkeit und Qualität der Früchte.

>

Kalzium ist wichtig für Zellwände und das gesunde Wachstum junger Gewebe. Hühnermist ist jedoch kein perfekt ausgewogener Industriedünger, daher sollte er nur als Ergänzung und nicht als unbegrenzte Nährstoffquelle verwendet werden.

Wann benötigen Paprikapflanzen am meisten Dünger?
Die erste empfohlene Dosis erfolgt, nachdem die Pflanzen Wurzeln geschlagen haben und die Paprikaschoten aktiv zu wachsen beginnen. Die nächste Dosis kann nach dem Fruchtansatz erfolgen, falls die Pflanze geschwächt wirkt.

Im Juli ist der Nährstoffverbrauch tendenziell hoch, insbesondere bei Pflanzen mit mehreren Früchten. Die Wärme und die regelmäßige Ernte fördern zudem die Bildung weiterer Blüten.

Ist die Paprikapflanze dunkelgrün, wächst kräftig und trägt viele Früchte, ist eine weitere starke Düngung möglicherweise nicht nötig. Passen Sie die Düngung dem Erscheinungsbild der Pflanze an, nicht nur dem Kalender.

Wie man Hühnermistkonzentrat herstellt
Verwenden Sie einen Plastikeimer oder einen anderen nichtmetallischen Behälter mit ausreichendem Volumen. Füllen Sie den Behälter etwa bis zur Hälfte mit Fäkalien.

Füllen Sie so viel Wasser nach, dass unterhalb des oberen Randes noch Platz ist. Die Mischung schäumt während der Gärung und würde überlaufen, wenn der Eimer voll wäre.

Den Inhalt mit einem Holzstab umrühren und das Gefäß mit einem locker sitzenden Deckel oder einer atmungsaktiven Abdeckung verschließen. Es muss vor Regen, Kindern und Haustieren geschützt werden.

Lassen Sie die Mischung etwa zehn bis vierzehn Tage lang wirken.
Stellen Sie den Eimer an einen warmen Ort, fernab von Terrasse und Fenstern. Der Gärungsprozess erzeugt einen intensiven Geruch, wählen Sie daher einen eher abgelegenen Platz im Garten.

Rühren Sie die Mischung einmal täglich oder jeden zweiten Tag um, damit sich das Material gleichmäßig verteilt und sich keine dicke Oberflächenschicht bildet.

Das fertige Konzentrat ist dunkel und seine heftige Schaumbildung lässt allmählich nach. Es ist jedoch weiterhin sehr stark und sollte nicht direkt auf die Wurzeln gegossen werden.

Frischen Mist nicht direkt verwenden
Frischer Hühnermist enthält eine hohe Konzentration an Stickstoffverbindungen und Salzen. Er kann die Pflanze verbrennen, wenn er mit den Wurzeln in Berührung kommt.

Eine hohe Dosis kann Welkeerscheinungen, braune Blattränder oder Wachstumsstörungen verursachen. Das Risiko ist in trockenen Böden und bei heißem Wetter am höchsten.

Es ist besser, frisches Material zu kompostieren oder daraus einen verdünnten Extrakt herzustellen. Selbst nach der Fermentation wird das Konzentrat nicht unverdünnt verwendet.

Durch richtiges Ausdünnen werden die Wurzeln geschützt.
Für die normale Düngung von Paprika mischen Sie etwa einen Teil Fertigdüngerkonzentrat mit zehn Teilen Wasser. Bei jüngeren oder empfindlicheren Pflanzen können Sie die Lösung noch stärker verdünnen.

Gießen Sie zuerst Wasser in den Krug und geben Sie dann das Konzentrat hinzu. Rühren Sie die Lösung gründlich um, damit sich der dickflüssigere Bestandteil nicht am Boden absetzt.

Die fertige Sauce sollte eher die Farbe von hellem Tee haben und kein dicker, dunkler Brei sein. Im Zweifelsfall lieber etwas Wasser hinzufügen.

Dünger immer auf feuchten Boden ausbringen.
Bewässern Sie das Beet am Vortag oder einige Stunden vor dem Düngen mit sauberem Wasser. Feuchter Boden sorgt für eine gleichmäßigere Nährstoffverteilung und schützt die empfindlichen Wurzeln.

Gießen Sie die Lösu

Leave a Comment