Drei goldene Regeln für den Kirschbaumschnitt: Ein einziger falscher Schnitt kann den Baum schwächen, aber der richtige Eingriff rettet die Krone und die zukünftige Ernte.

Schlagwörter: Kirschen , Glejotok , Zweige , Krone , Obstanbau , Beschneiden , Schneiden , Bäume , Ernte , Garten
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Der Schnitt von Kirschbäumen folgt völlig anderen Regeln als der von Apfelbäumen, und ein einziger unsachgemäßer Eingriff kann den Baum über viele Jahre schwächen. Die wichtigsten Faktoren sind der richtige Zeitpunkt, das leichte Freilegen der Baumkrone und ein präziser Schnitt an einer Stelle, an der die Wunde am schnellsten verheilen kann.

Die Kirsche ist ein Steinobstbaum, der empfindlich auf starke Verletzungen reagiert. Wird sie bei kaltem Wetter geschnitten, bleiben Stümpfe stehen oder wird ein großer Teil der Krone auf einmal entfernt, kann der Baum mit Saftfluss und Aststerben reagieren.

Die gute Nachricht ist: Ein fachgerechter Kirschbaumschnitt muss nicht kompliziert sein. Sie müssen lediglich drei Grundregeln befolgen und jeden Arbeitsschritt im Voraus durchdenken.

Kirschen schneiden: Die erste Regel lautet, den Winterschnitt auszulassen.
Kirschbäume sollten nicht gleichzeitig mit Apfel- und Birnbäumen geschnitten werden. Ein Rückschnitt im Winter oder im frühen Frühjahr verursacht Wunden, auf die der Baum zu diesem Zeitpunkt nicht aktiv reagieren kann.

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Kaltes und feuchtes Wetter verlangsamt die Wundheilung, wodurch eine offene Wunde länger anfällig für Pilz- und Bakterieninfektionen bleibt.

Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist während der Wachstumsperiode, wenn der Baum aktiv Saft abgibt. Kirschbäume werden üblicherweise nach der Ernte oder, um ein weniger invasives Wachstum zu verhindern, während der Blüte geschnitten.

Wann ist der Rückschnitt nach der Ernte am sichersten?
Wählen Sie nach der Ernte einen trockenen, warmen Tag, an dem kein Regen zu erwarten ist. Die Krone sollte trocken sein und die Temperatur den ganzen nächsten Tag über konstant bleiben.

Frühe Kirschsorten können bereits im Juni oder Juli beschnitten werden. Spätere Kirschen werden nach der Ernte, meist Ende August, behandelt.

Ein zu später Rückschnitt kann das Wachstum junger Triebe fördern, die vor dem Winter nicht mehr ausreifen können. Verschieben Sie den Rückschnitt daher nicht unnötig bis zum Herbstbeginn.

Warum Kirschbäume die Sommerhitze besser vertragen
Während des aktiven Wachstums bildet der Baum schneller Heilungsgewebe um die Wunde herum. Der Schnitt schließt sich allmählich und bleibt kürzer der Feuchtigkeit ausgesetzt.

Das sommerliche Wetter sorgt außerdem dafür, dass die Wunde schnell trocknet, wodurch das Risiko verringert wird, dass der verletzte Bereich zu einem Nährboden für Infektionen wird.

Auch im Sommer sollte man nicht während oder unmittelbar nach Regenfällen fällen. Feuchte Rinde und verschmutzte Werkzeuge können Krankheitserreger direkt ins Holz übertragen.

Regel Nummer zwei: Den Oberkopf aufhellen, aber nicht rasieren.
Das Hauptziel des Baumschnitts ist nicht, die Größe des Baumes um jeden Preis zu reduzieren. Der Kirschbaum benötigt eine luftige Krone, durch die Licht bis zu den fruchttragenden Ästen gelangen kann.

Zuerst sollten Sie abgestorbene, abgebrochene und kranke Äste entfernen. Konzentrieren Sie sich dann auf die Äste, die in die Mitte der Baumkrone wachsen, sowie auf diejenigen, die sich kreuzen oder aneinander reiben.

Beim Blick durch die Baumkrone sollten Lücken zwischen den Hauptästen erkennbar sein. Der Baum muss jedoch ausreichend belaubt bleiben, um seine Fähigkeit zur Energiegewinnung aufrechtzuerhalten.

Ein großer Ast kann besser sein als zehn kleine.
Bei einer dichten Krone muss man nicht nach Dutzenden kleiner Triebe suchen, die man entfernen könnte. Oft hilft es, einen einzelnen, verformten Ast abzuschneiden, der einen großen Teil des Baumes beschattet.

Viele kleine Schnitte erzeugen zahlreiche Wunden und können zu unkontrolliertem, unkontrolliertem Wachstum führen. Der Baum bildet dann viele lange, aufrechte Triebe, sogenannte Wurzelausläufer.

Die Knospen verdichten in der Regel die Krone und führen nicht sofort zur Ernte. Wenn ein Baum viele davon produziert, ist dies oft eine Reaktion auf zu starken Rückschnitt.

Wie viel Zahnkrone kann auf einmal entfernt werden?
Bei einem gesunden, ausgewachsenen Baum sollte man pro Vegetationsperiode nicht mehr als etwa ein Fünftel der lebenden Baumkrone entfernen. Bei geschwächten oder alten Bäumen ist besondere Vorsicht geboten.

Verteilen Sie den radikalen Rückschnitt über zwei bis drei Jahre. Dadurch hat der Kirschbaum Zeit, sich anzupassen, und es wird verhindert, dass er gleichzeitig viele unerwünschte Triebe bildet.

Nach jedem größeren Ast sollte man einen Schritt zurücktreten und die Baumkrone erneut untersuchen. Ein weiterer Schnitt ist nur dann erforderlich, wenn er noch notwendig ist.

Welche Äste haben beim Beschneiden Priorität

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